

Böblingen/Sindelfingen. Die Kläranlage Dagersheim-Darmsheim wurde mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet. Oberbürgermeister Markus Kleemann hat das gemeinsame Projekt der Städte Sindelfingen und Böblingen zusammen mit Christine Kraayvanger, Bürgermeisterin in Böblingen, offiziell eingeweiht.
Die neue Anlage leistet einen wichtigen Beitrag zum kommunalen Klimaschutz und zur Eigenversorgung mit erneuerbarer Energie. Sie zeigt beispielhaft, wie kommunale Einrichtungen aktiv und wirksam zur Reduzierung von CO₂-Emissionen beitragen können.
Markus Kleemann, Sindelfingens Oberbürgermeister und Verbandsvorsitzender des Zweckverbands Kläranlage Böblingen-Sindelfingen, sagt: „Mit der Photovoltaikanlage auf der Kläranlage Dagersheim-Darmsheim setzen wir ein starkes Zeichen für Klimaschutz und nachhaltige Energieerzeugung. Die Nutzung der Sonnenenergie macht die Abwasserbehandlung umweltfreundlicher und unabhängiger. Die Anlage ist ein klarer Gewinn für die Umwelt und den kommunalen Klimaschutz.“
Christine Kraayvanger, Bürgermeisterin in Böblingen, ergänzt: „Unsere Wirtschaft benötigt eine erhebliche Menge Strom, dazu zählt auch die Abwasserbehandlung unserer beiden Städte. Mit dem Einsatz der Photovoltaikanlage schaffen wir einen elementaren Baustein, um in der Energieerzeugung auch klimaneutral unterwegs zu sein. Ein wertvoller Beitrag zur Klimaneutralität.“
Kläranlagen zählen zu den größten Energieverbrauchern der Kommunen. Insbesondere Pumpen, Belüftungsanlagen und Steuerungssysteme benötigen erhebliche Mengen Strom. Mit der Inbetriebnahme der neuen Photovoltaikanlage können künftig bis zu 60 Prozent des Strombedarfs der Kläranlage Dagersheim-Darmsheim gedeckt werden. Der erzeugte Solarstrom wird direkt vor Ort genutzt. Dadurch werden nicht nur die Energiekosten deutlich gesenkt, sondern auch die CO₂-Emissionen nachhaltig reduziert.




