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Geschichte der Medizin

Pionier am Skalpell

Die Waffen werden besser, die Verwundungen auf den Schlachtfeldern immer schlimmer. Im 14. Jahrhundert beflügelt das den französischen Chirurgen Ambroise Paré, sein Handwerk zur Wissenschaft weiterzuentwickeln. Er stößt die Tür zur Medizin der Neuzeit auf.
Von Theodor Kissel
Ambroise Paré (Mitte) revolutioniert die Chirurgie,  auch weil er bei Amputationen die Wunde nicht ausbrennt, sondern die verletzten Blutgefäße abbindet.

Ambroise Paré (Mitte) revolutioniert die Chirurgie, auch weil er bei Amputationen die Wunde nicht ausbrennt, sondern die verletzten Blutgefäße abbindet.

Paris - „In Massen strömten wir in die Stadt und stiegen über die Toten. Einige, die es noch nicht waren, hörten wir unter den Hufen unserer Pferde schreien, was mein Herz mit großem Mitleid erfüllte. ...