

Sindelfingen. Im Rahmen des Erasmus+-Projekts „Wind@school“ haben Schülerinnen und Schüler der Gottlieb-Daimler-Schule 2 eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie praxisnah und zukunftsorientiert Unterricht heute gestaltet werden kann. Von der ersten Idee über die technische Planung bis hin zur finalen Umsetzung entwickelten die Jugendlichen eigenständig ein Mini-Windrad. Ein Projekt, das Theorie und Praxis auf besondere Weise miteinander verbindet.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Eine funktionierende kleine Windenergieanlage, die genug Energie erzeugt, um eine Glühbirne zum Leuchten zu bringen. Mit einer Leistung von rund 20 Watt ist das Modell zwar klein, doch die dahinterstehende Leistung der Schülerinnen und Schüler ist umso größer. Neben fundiertem technischem Know-how war vor allem Teamarbeit, Kreativität und Durchhaltevermögen gefragt.
Besondere Aufmerksamkeit erhielt das Projekt auch durch hohen Besuch: Am 13. März war die baden-württembergische Umweltministerin Thekla Walker an der Gottlieb-Daimler-Schule 2 zu Gast. Im Austausch mit den am Erasmus+-Projekt beteiligten Schülerinnen und Schülern, sowie der gesamten Schülerschaft des Technischen Gymnasiums, informierte sie sich über das Mini-Windrad und diskutierte mit ihnen über erneuerbare Energien, Klimaschutz und die Rolle junger Menschen in der Energiewende. Der Besuch unterstrich die Bedeutung solcher schulischen Initiativen für die Zukunft der Energieversorgung.
Insbesondere im Kontext des Technischen Gymnasiums Umwelttechnik wird deutlich, wie wichtig solche Projekte für die Ausbildung junger Menschen sind. Hier wird nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch ein Bewusstsein für nachhaltige Technologien und die Herausforderungen der Energiewende geschaffen. Auch Kooperationen mit regionalen Partnern und dem TG Sindelfingen zeigen, wie Schule und Umfeld gemeinsam zur Förderung von Innovation beitragen können.
Ein weiterer zentraler Aspekt von dem Erasmus+ Projekt „Wind@school“ ist die internationale Zusammenarbeit. Schulen aus Deutschland, Spanien, Kroatien, Luxemburg, Österreich und Rumänien arbeiteten gemeinsam an zukunftsweisenden Projekten während verschiedener Workshopphasen in den jeweiligen Ausrichterländern. Für die Schülerinnen und Schüler bedeutet das nicht nur fachlichen Austausch, sondern auch interkulturelles Lernen und ein besseres Verständnis für die Vorteile eines vereinten Europas.
Das Projekt macht deutlich: Die Energiewende beginnt nicht erst in der Industrie oder Politik, sondern in den Klassenzimmern. Wenn junge Menschen frühzeitig die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit nachhaltigen Technologien auseinanderzusetzen, entstehen nicht nur innovative Ideen, sondern auch die Fachkräfte von morgen.
Das Technische Gymnasium Umwelttechnik der GDS2 versteht sich als Nachwuchsschmiede für Fachkräfte in der Green-Tech-Branche. Neben einer fundierten technischen Ausbildung legt die Schule großen Wert auf Demokratiebildung und die Förderung gesellschaftlicher Verantwortung. Ziel ist es, junge Menschen sowohl für technologische Zukunftsthemen als auch für ihr aktives Wirken in einer nachhaltigen Gesellschaft zu begeistern.
Für das kommende Schuljahr können weiterhin Bewerbungen eingereicht werden. Interessierte Schüler finden alle Informationen und Kontakte auf der Webseite www.gds2.de




