

Sindelfingen. Wie können Räume die Entwicklung und das Lernen von Kindern unterstützen? Mit dieser Frage haben sich Auszubildende der Kolping-Fachschule für Sozialpädagogik beschäftigt. Ihre dreidimensionalen Modelle werden in der Volksbank Sindelfingen vorgestellt.
Die Arbeiten entstanden im ersten Ausbildungsjahr im Fach Reggio-Pädagogik. Im Mittelpunkt steht das Konzept des Raumes als „dritter Erzieher“. Gemeint ist damit, dass nicht nur pädagogische Fachkräfte, sondern auch die Gestaltung der Umgebung Einfluss auf Bildungs- und Entwicklungsprozesse von Kindern haben kann.
Die Auszubildenden setzten diese Grundidee in dreidimensionalen Modellen um. Dabei verwendeten sie unter anderem Recycling- und Naturmaterialien. Die Arbeiten zeigen, wie Räume anregend, ästhetisch und zugleich nachhaltig gestaltet werden können.
Da die Kindertageseinrichtungen der Stadt Sindelfingen ihre pädagogische Arbeit an den Grundsätzen der Reggio-Pädagogik orientieren, ist das Fach „Reggio-Pädagogik“ fester Bestandteil des ersten Ausbildungsjahres. Dadurch wird eine enge Verzahnung von theoretischen Grundlagen und beruflicher Praxis gewährleistet.



