

Böblingen. Rund 10 000 Menschen haben den Rosenmontagsumzug in Böblingen besucht, der weitgehend friedlich verlief. Nach dem Ende der Veranstaltung meldete die Polizei jedoch diverse Straftaten und Ordnungswidrigkeiten. Rund 40 Polizistinnen und Polizisten waren im Einsatz, um für Sicherheit zu sorgen.
Im Laufe des Tages registrierten die Beamten mehrere Fälle von Sachbeschädigungen, Beleidigungen, gefährlichen Körperverletzungen und weitere Ordnungswidrigkeiten. Um 14.20 Uhr verletzte eine bislang unbekannte Person eine 17-Jährige durch eine Rauchfackel leicht. Zwei Stunden später, um 16.20 Uhr, beleidigten vier Jugendliche im Alter von 15 und 16 Jahren mehrere Polizeibeamte.
Die Polizei führte Kontrollen durch, bei denen Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, das Waffengesetz und das Jugendschutzgesetz festgestellt wurden. So fanden die Beamten bei einem 16-Jährigen einen Schlagring und bei einem 18-Jährigen ein Einhandmesser. Außerdem stellten sie einen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und 16 Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz fest.




