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Hearts and Bones

Sindelfingen: Starker Auftakt und starke Frauen

Erstes Konzert der Reihe "Kultur auf dem Herrenwäldlesberg" / Duo Hearts and Bones begeistert
Von Peter Maier
Ein Auftakt nach Maß: Nach zwei Zugaben und einem (in Hinblick auf die den Lärmschutzrichtlinien) perfekten Ende um 22 Uhr wurden „Hearts and Bones“ mit stehendem Applaus verabschiedet.           Bild: Paul

Ein Auftakt nach Maß: Nach zwei Zugaben und einem (in Hinblick auf die den Lärmschutzrichtlinien) perfekten Ende um 22 Uhr wurden „Hearts and Bones“ mit stehendem Applaus verabschiedet. Bild: Paul

Sindelfingen. Mit einem ganz starken Auftritt von Barbara Gräsle und Biggi Binder als „Hearts and Bones“ hat am Dienstagabend die Reihe „Kultur auf dem Herrenwäldlesberg“ in Sindelfingen begonnen.

Pünktlich um 20 Uhr hatten sich die letzten Regenwolken verzogen, und Stadtmusikdirektor Markus Nau konnte im strahlenden Sonnenschein rund 80 Besucher begrüßen. Die Konzerte auf der romantischen Naturbühne stehen in diesem Jahr unter dem Motto „Starke Frauen“ - dieses Versprechen hielten die beiden Künstlerinnen zu 100 Prozent ein.

Rasante Soli

Mit Songs von oder über Frauen präsentierten sich die Künstlerinnen als Vollprofis in ihrem jeweiligen Fach. Barbara Gräsle, auch Fachbereichsleiterin der Zupfer in der Sindelfinger Musikschule, brillierte mit rasanten Soli auf ihren Gitarren, während Biggi Binder sich als Multitalent erwies: neben einer enorm wandlungsfähigen Stimme beherrscht sie auch noch das Akkordeon und agierte als Percussionistin mit Instrumenten von der Cajon bis zum Waschbrett.

In zwei Sets spannte sich ein Bogen von Carol King über Mary Black bis hin zu Consuelo Velasquez, bei den Herren durften nur die mitspielen, die mit dem Thema Frauen sensibel und vor allem liebevoll umgegangen sind: Paul Simon, Roger Cicero und, man höre und staune, Rio Reiser.