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Spiel und Spaß

Sommerfest bringt Hinterweil zusammen

Trotz Hitze kommen am Wochenende zahlreiche Menschen auf den Nikolaus-Lenau-Platz um gemeinsam zu feiern.
Kinder konnten unter anderem Steine bemalen und „Slime“ herstellen.

Kinder konnten unter anderem Steine bemalen und „Slime“ herstellen.

Bild: z

Sindelfingen. Rund 300 Besucher kamen am Samstag zum vierten Sommerfest der Quartiersarbeit Hinterweil auf den Nikolaus-Lenau-Platz. Von 14.30 bis 18 Uhr wurde der Platz zum Treffpunkt für alle Generationen.

Die Quartiersmanagerinnen Laura Vargas Gonzalez und Timea Hajdu eröffneten das Fest. Auf der Steinbühne präsentierten Kinder der Kita und des Familienzentrums Nikolaus-Lenau-Platz ein Lied, kleine Spielszenen und selbst gestaltete T-Shirts. Danach zeigte die orientalische Kindertanzgruppe Aladin mehrere Tänze in farbenfrohen, selbst genähten Kostümen.

Viele ältere Bewohner fühlten sich an die frühere Hinterweiler Hocketse erinnert. Zu den Mitmach- und Kreativangeboten gehörten XXL-Seifenblasen, Slime-Herstellung, Steinebemalen, eine Rollbahn, Torwandschießen und weitere Spiele.

Hitze als Herausforderung

Wegen der Hitze waren die rund 15 Pavillons sowie die Sitzplätze auf der Wiese und im Innenhof des Ökumenischen Gemeindezentrums besonders gefragt. Das Jugendrotkreuz sorgte mit Wasserspritzpistolen für Abkühlung, das Team der Quartiersarbeit zog mit Nebelsprühern über den Platz.

Es wurde gegrillt und es gab Pizza, Kaffee und Kuchen, Eiskaffee und Eis. Bei einer Tombola gab es rund 150 Preise. Die Gewinne konnten ab 16.30 Uhr im Ökumenischen Gemeindezentrum abgeholt werden. Nicht passende Preise ließen sich gegen zuvor organisierte Alternativen tauschen.

Die Vorbereitung ist aufwendig, da das Stadtteilbüro nicht direkt am Nikolaus-Lenau-Platz liegt und sämtliche Materialien und Spielgeräte transportiert werden müssen. Die evangelische Gesamtkirchengemeinde stellt bereits ein bis zwei Wochen vorher Räume zur Zwischenlagerung von Pavillons, Spielmaterialien und weiterer Ausstattung bereit. Auch Auf- und Abbau waren wegen der hohen Temperaturen besonders anstrengend.

Vier Jahre nach dem ersten Sommerfest ist die Veranstaltung zu einer festen Tradition geworden.