

Um die gewohnte Versorgungssicherheit auch während der aktuellen Corona-Pandemie gewährleisten zu können sowie die eigenen Mitarbeiter bestmöglich zu schützen, wurden vielfältige Maßnahmen ergriffen. „Nur wenn unsere Mitarbeiter gesund bleiben, ist auch die Leistungsfähigkeit des Unternehmens gewährleistet“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Karl Peter Hoffmann (Bild: z).
Das Kundencenter der Stadtwerke ist für den Publikumsverkehr weitgehend geschlossen. So steht der Empfang für Kundenanfragen und Barzahler nur noch nach Voranmeldung und in eng begrenzten Fällen zur Verfügung. Die Mitarbeiter der Stadtwerke am Empfang sind übergangsweise hinter einer Plexiglasscheibe anzutreffen. Kundenberatungen durch unsere Vertriebsabteilung werden möglichst telefonisch oder per Mail durchgeführt.
Viele systemrelevante Mitarbeiter der Stadtwerke befinden sich zudem im wöchentlichen Wechsel mit den Kollegen jeweils im Homeoffice. Auch Mitarbeitern, die gesundheitlich besonders gefährdet sind oder die Probleme mit der Betreuung ihrer Kinder haben, wurde, soweit es ihre Tätigkeit erlaubt, die Möglichkeit gegeben, ihre Tätigkeit im Homeoffice zu erledigen. „Wir haben kurzfristig für mehr als 50 Prozent unserer Belegschaft Homeoffice-Arbeitsplätze einrichten können“, so der Technische Prokurist Uwe Malach (Bild: z), der sich wie auch andere Personen der Unternehmensleitung ebenfalls im Homeoffice befindet.
Für die Kunden der Stadtwerke ändert sich dabei weitestgehend nichts, da die telefonische Erreichbarkeit der Mitarbeiter sowie die Erreichbarkeit per E-Mail unter den bisherigen Kontaktdaten gewährleistet ist. Auch im gewerblich-technischen Bereich wurden organisatorische Maßnahmen kurzfristig umgesetzt. So befindet sich der technische Bereitschaftsdienst jederzeit abrufbar im Homeoffice, um von dort aus die Störungsbearbeitung zu übernehmen.
Das notwendige Maß
Die Anzahl der Maßnahmen, wie beispielsweise der Bau von Hausanschlüssen oder Netzsanierungen, sind auf das notwendige Maß beschränkt, um so den Kontakt mit Dritten zu reduzieren. Arbeiten in Häusern und Wohnungen, wie zum Beispiel Zählerwechsel, werden nur noch in Ausnahmefällen durchgeführt. Rohrbrüche, Notversorgungen und Störungsbeseitigungen werden weiter schnellstmöglich abgearbeitet.
Die gewerblichen Mitarbeiter der jeweiligen Sparten wurden in kleine Arbeitsteams aufgeteilt und nehmen örtlich und zeitlich getrennt ihre jeweiligen Arbeiten auf. Die Mitarbeiter starten entweder von ihren Wohnorten oder von den Stützpunkten der Stadtwerke aus. Neben dem Werkbetrieb in der Rudolf-Harbig-Straße sowie dem Wasserwerk See stehen noch die Heizwerke „Grünäcker“ in Maichingen sowie „Hohenzollern“ am Badezentrum zur Verfügung. Die zusätzlichen Standorte wurden auch kurzfristig mit geeigneter IT-Infrastruktur ausgerüstet.
Kooperationen
Diese Umorganisation verhindert, dass zum Beispiel bei einem Corona-Verdachtsfall mehrere Mitarbeiter gleichzeitig in behördliche Quarantäne gestellt werden und so die Einsatzfähigkeit unserer Gesamtbelegschaft zu stark eingeschränkt wird. Um auch für Extremlagen gerüstet zu sein, wurden mit den benachbarten Stadtwerken, Energie- und Wasserversorgern Kooperationsabsprachen getroffen, die die gegenseitige Unterstützung bei Engpässen mit Personal und auch Material vorsehen. Die Stadtwerke Sindelfingen sehen sich somit gut gerüstet, in den nächsten Wochen und Monaten die Versorgung der Bürger mit Energie und Wasser weiter zuverlässig sicherzustellen.
Bei Rückfragen steht Uwe Malach, Technischer Bereichsleiter und Prokurist, Telefon 0 70 31 / 6116-400 oder per E-Mail: u.malach@stadtwerke-sindelfingen.de zur Verfügung.




