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Die Tiere wurde in den Wald getrieben

Steinenbronn: Wildschweine auf dem Friedhof

Zu einem ungewöhnlichen Einsatz wurden Einsatzkräfte des Polizeireviers Böblingen und des Polizeipostens Waldenbuch heute gegen 10 Uhr gerufen.
Von Peter maier
Die Polizeibeamten scheuten die Weildschweine vom Steinenbronner Freidhof in den Wald. Bild: Adobe Stock

Die Polizeibeamten scheuten die Weildschweine vom Steinenbronner Freidhof in den Wald. Bild: Adobe Stock

Steinenbronn. Eine Zeugin konnte den Polizeibeamtinnen und -beamten zeigen, wo die etwa zehnköpfige Rotte sich zuletzt aufgehalten hatte. Der Friedhof wurde hierauf geräumt. Da der Bereich direkt an die Umgehungsstraße angrenzt, wurde die Geschwindigkeit des dortigen Verkehrs durch eine Streifenwagenbesatzung herunter gedrosselt.

Nachdem die Wildschweine in einem Dickicht ausfindig gemacht waren, wurden sie durch lautes Rufen und mittels Schlaggeräuschen aufgescheucht. Hierauf rannte der Großteil direkt über die Umgehungsstraße in Richtung der angrenzenden Felder. Nur zwei Exemplare machten sich zunächst auf ein Nachbargrundstück davon. Ihnen wurde anschließend eine Tür des Gartengrundstücks, auf das sie geflüchtet waren, geöffnet, so dass sie ihren Artgenossen ebenfalls über die Umgehungsstraße folgen konnten.

Bei ihrer Flucht trampelten die Wildschweine zwei Maschendrahtzäune nieder. Die Höhe des hierdurch entstandenen Sachschadens steht noch nicht fest. Nachdem der Friedhof nochmals überprüft worden war, wurde er wieder frei gegeben. Ein Jäger wurde in Kenntnis gesetzt.