

Sindelfingen. Dass Tesla bisweilen große Aufmerksamkeit zu Teil wird, dafür sorgen in der Regel die Automarke und ihr Firmenchef und Mitbegründer Elon Musk schon selbst. Doch für die jüngsten Schlagzeilen können weder die Firma noch ihre Sindelfinger Filiale etwas. 31 Päckchen mit zweifelhaftem Inhalt erreichten seit Anfang Dezember ukrainische Botschaften in ganz Europa. Der Inhalt: Tieraugen. Der angebliche Absender: Tesla Sindelfingen.
"Insgesamt haben wir bereits 31 Fälle in 15 Ländern", sagte der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba in dieser Woche vor der Presse. Nicht nur deshalb haben die ukrainischen Botschaften ihre Sicherheitsvorkehrungen verschärft: Ende November wurde ein Botschaftsangehöriger in Madrid durch eine Briefbombe leicht am Finger verletzt.
Warum der ominöse Paketversender ausgerechnet Tesla und Sindelfingen als Absender angegeben hat, ist ungewiss. Für die Regierung in Kiew ist die Sache klar: Bei den Paketen handele es sich um eine „geplante Terror- und Einschüchterungskampagne“. Das Bundeskriminalamt ermittelt.



