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Gesundheit

Tipps und Tricks für heiße Tage beim Hitzeaktionstag im „Treff am See“

Steigende Temperaturen belasten auch Böblingen. Am 11. Juni zeigen Experten, wie sich der Alltag besser bewältigen lässt.
Wie lässt sich der Alltag bei steigenden Temperaturen besser bewältigen? Beim Hitzeaktionstag im „Treff am See“ gibt die Stadt Böblingen Tipps zum Schutz vor Extremhitze.

Wie lässt sich der Alltag bei steigenden Temperaturen besser bewältigen? Beim Hitzeaktionstag im „Treff am See“ gibt die Stadt Böblingen Tipps zum Schutz vor Extremhitze.

Bild: Fecht

Böblingen. Hitzewellen werden intensiver und halten länger an – das wurde auch zum Start der Pfingstferien spürbar. Unter dem Motto „Gemeinsam vorsorgen gegen Extremhitze“ beteiligt sich die Stadt Böblingen am bundesweiten Hitzeaktionstag. Am Donnerstag, 11. Juni, informieren Fachstellen von 10 bis 12 Uhr im Foyer des „Treff am See“ in der Poststraße 38 darüber, wie sich Bürgerinnen und Bürger besser vor hohen Temperaturen schützen können.

Ein Blick in den Klimaatlas Baden-Württemberg verdeutlicht den Trend: In Böblingen hat sich die Anzahl der heißen Tage (Tageshöchsttemperatur 30 °C oder mehr) seit 1990 vervierfacht. Prognosen gehen von einem weiteren Anstieg aus. Besonders betroffen sind ältere Menschen, Kinder, Schwangere und Personen mit Vorerkrankungen.

Vielseitiges Programm

Bei der Veranstaltung können Besucher an verschiedenen Stationen Informationen rund um das Thema Hitzeschutz erhalten. Dabei geht es unter anderem darum, wie sich Wohnungen kühl halten lassen, welche Getränke und Ernährung an heißen Tagen geeignet sind und wo es in Böblingen kühle Aufenthaltsorte gibt. Auch der sogenannte Hitzewarner wird vorgestellt.

Der Ernährungswissenschaftler Marcus Lange gibt Hinweise zur richtigen Ernährung und ausreichenden Flüssigkeitszufuhr bei hohen Temperaturen. Ein Hitze-Quiz soll zudem spielerisch Wissen vermitteln.

Die Stabsstelle Klimaschutz und Nachhaltigkeitinformiert außerdem über laufende Maßnahmen zur Klimaanpassung. Dazu gehören bauliche Veränderungen im Stadtgebiet ebenso wie Informationsangebote wie Refill-Stationen oder der digitale Hitzewarner.