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Meine Meinung

Training ohne Risiko

Ein Kommentar von SZ/BZ-Redakteur Dennis Klemm: Virtual Reality kann den Operationssaal nicht ersetzen. Warum die neue Technik dennoch eine sinnvolle Ergänzung der Ausbildung ist.
Freuen sich über die neuen VR-Brillen: Nadine Schmidt (Zweite von links), die Auszubildenden Flavia Rosa Ferreira und Sueli Gonzales Cottone sowie Dr. Horst Nebelsieck (links) und Harald Kogel vom Förderverein.

Freuen sich über die neuen VR-Brillen: Nadine Schmidt (Zweite von links), die Auszubildenden Flavia Rosa Ferreira und Sueli Gonzales Cottone sowie Dr. Horst Nebelsieck (links) und Harald Kogel vom Förderverein.

Bild: KVSW

Wer im Operationssaal arbeitet, braucht Routine. Doch Routine entsteht nicht von heute auf morgen. Je öfter angehende Operationstechnische Assistenten Abläufe üben können, desto sicherer werden sie später im echten OP handeln.

Virtual Reality ersetzt dabei keine praktische Ausbildung am Patienten und auch keine erfahrenen Ausbilder. Sie bietet aber einen großen Vorteil: Fehler dürfen passieren. Sie werden analysiert und korrigiert, ohne dass ein Mensch gefährdet wird. Genau das macht Lernen effektiv.

Dass der Klinikverbund Südwest hier früh auf moderne Technik setzt, ist deshalb ein sinnvoller Schritt. Wenn digitale Werkzeuge dazu beitragen, Auszubildende besser vorzubereiten und die Patientensicherheit weiter zu erhöhen, profitieren am Ende alle: die künftigen Fachkräfte, die Kliniken und vor allem die Patienten.

dennis.klemm@szbz.de

Den ausführlichen Berichten über den Einsatz der VR-Technik in der Ausbildung am Klinikverbund Südwest lesen Sie hier.