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Kommentar

Vernünftig bleiben und einkaufen gehen

Von unserem Redakteur Dirk Hamann

Die Coronakrise ist nicht vorbei:

Läden mit bis zu 800 Quadratmetern Verkaufsfläche haben seit Montag wieder geöffnet. Mit Kontaktbeschränkungen und verschiedenen weiteren Sicherheitsauflagen soll dieser erste kleine Schritt zurück in die Normalität gelingen. Doch die Coronakrise ist damit noch lange nicht vorbei.

Wir alle haben nun die Chance, zu zeigen, dass wir in den vergangenen Wochen dazugelernt haben. Dass wir vernünftig bleiben. Dass wir die Regeln kennen und sie befolgen, um die Ausbreitung der Krankheit auch ohne strengste staatliche Verordnungen weiterhin einzudämmen. Steigen die Zahlen der mit dem Coronavirus infizierten Menschen nämlich in den kommenden Wochen wieder an, droht weit mehr als nur eine erneute Schließung der Geschäfte. Ein Rückfall würde jegliche Hoffnung auf baldige weitere Lockerungen rauben. Das wiederum wäre für viele andere Branchen, wie beispielsweise die Gastronomie, die ohnehin schon schwer angeschlagen sind, kaum noch zu verkraften.

Genauso wichtig ist es auch, dass wir die Gelegenheit jetzt mehr denn je nutzen, um vor Ort einzukaufen. Zumal das Risiko, sich beim Shoppen zu infizieren, angesichts der vielen Sicherheitsvorkehrungen, die in den Läden getroffen worden sind, ein überschaubares ist. Denn nicht nur viele Händler, sondern auch Bäckereien und Metzger gehen inzwischen finanziell am Stock, brauchen dringend Umsätze, um über die Runden zu kommen. Und um sich wieder zu berappeln. Sollen am Ende der Coronakrise unsere Innenstädte und Ortskerne zumindest so lebendig sein wie zuvor, gilt es, auch hier solidarisch zu sein, und das Geld an den richtigen Stellen auszugeben. dirk.hamann@szbz.de