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Bundesverwaltungsgericht erlaubt Steuer für Einweg-Geschirr
Verpackungssteuer: Sindelfingen und Böblingen beobachten den Tübinger Weg
Der Griff in den Geldbeutel soll in Tübingen Gastro-Betriebe dazu bringen, auf Einweggeschirr zu verzichten. Ziel der Stadt ist es, die Ressourcenverschwendung und den Wilden Müll einzudämmen. Auch in Böblingen und Sindelfingen verfolgt man das Tübinger Beispiel mit Interesse.
Von Dirk Hamann
Ein Becher liegt auf einem Grünstreifen in vor der Motorworld auf dem Flugfeld. So wie viele andere Kommunen haben auch die Städte Böblingen und Sindelfingen ein massives Problem mit Wildem Müll – auch achtlos weggeworfene Einwegverpackungen gehören dazu. Gegen die Vermüllung geht die Stadt Tübingen jetzt mit einer Verpackungssteuer vor. Bild: Hamann
Das Problem, dass der Verpackungsmüll verursacht, lässt sich am Beispiel Einwegbecher gut aufzeigen. Laut Bundes-Umweltministerium werden in Deutschland stündlich rund 320 000 Einweg-Becher für Heißgetränke verbraucht, hiervon sind bis zu 140 000 Becher „To-go“. Pro Jahr sind das fast drei Milliarden Einwegbecher. Ungefähr 40 000 Tonnen Einwegbecher-Müll entsteht jährlich in Deutschland – oft zu sehen auch als Wilder Müll im öffentlichen Raum. Grafik Teufel
**Sindelfingen/Böblingen.**In Tübingen fällt seit mehr als einem Jahr unter anderem auf Einwegbecher und Essensverpackungen eine Steuer an. Seit Anfang 2022 werden je 50 Cent für Einweggeschirr und Einwegverpackungen ...