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Meine Meinung

Vorsorge beginnt daheim

Wer im Ernstfall vorbereitet ist, hilft nicht nur sich selbst, sondern entlastet auch die Einsatzkräfte. Ein Kommentar über Eigenverantwortung und vernünftige Krisenvorsorge.
Eines der Szenarien der Großübung „Heißer Süden“ 2017: ein angenommenes Busunglück auf der A81 bei Gärtringen.

Eines der Szenarien der Großübung „Heißer Süden“ 2017: ein angenommenes Busunglück auf der A81 bei Gärtringen.

Bild: SDMG/Dettenmeyer/A

Zum Artikel "Wie gut ist der Kreis auf den Ernstfall vorbereitet?"

Der Landkreis kann für den Ernstfall planen, üben und vorsorgen. Doch selbst das beste Katastrophenschutz-Konzept hat Grenzen. Bei einer großen Schadenslage kann nicht jedem sofort geholfen werden. Dann müssen Einsatzkräfte Prioritäten setzen und sich zuerst um Menschen kümmern, die in Gefahr sind.

Deshalb ist auch jeder Einzelne gefragt. Trinkwasser, Lebensmittel, wichtige Medikamente und eine Möglichkeit, auch ohne Handy an Informationen zu kommen, helfen, die ersten Tage zu überbrücken. Das ist keine Panikmache, sondern vernünftige Vorsorge. Denn Katastrophenschutz beginnt nicht erst, wenn die Feuerwehr vor der Tür steht.

dennis.klemm@szbz.de