

Weil im Schönbuch. Für ihre gemeinsame Jahreshauptübung am Samstag, 22. Oktober haben sich das DRK und die Freiwillige Feuerwehr von Weil im Schönbuch (Archivbilder) ein kniffliges Szenario ausgedacht. Ab 15 Uhr können Zuschauer bei der Firma „Wolf Fassadenbau (WoFa)“ in der Robert-Bosch-Straße 6 zwei Aktionen verfolgen.
Bei der ersten Aktion kommt es gegen 15 Uhr im Verwaltungsgebäude in der Robert-Bosch-Straße zu einem technischen Defekt durch Kurzschluss und einem Kleinbrand an einem Elektrogerät. Von den Mitarbeitern wird der Brand zunächst nicht bemerkt, erst nachdem er weiter fortgeschritten ist und eine deutliche Rauchentwicklung wahrnehmbar ist – leider zu spät, um selbst noch Löschversuche durch zu führen. Es kommt zu einer Panik im Erdgeschoss, wobei es Verletzte gibt.
Die weiteren Mitarbeiter im ersten und zweiten Obergeschoss können sich durch die starke Rauchentwicklung nicht mehr über den Treppenraum selbst retten. Sie sind auf ihrem Stockwerk gefangen. Da wählt ein Mitarbeiter den Notruf 112 und verständigt hierdurch die Feuerwehr und das DRK. Die Feuerwehr und das DRK werden von der Leitstelle per Digitalen Meldeempfänger verständigt.
Das zweite Szenario sieht wie folgt aus: Neben dem Brand ereignet sich nach dem Brandausbruch ein weiteres folgenschweres Ereignis. Auf dem Betriebsgelände ist ein Mitarbeiter mit Transportaufgaben mit einem Teleskoplader beschäftigt. Abgelenkt durch das Feuer, weicht er von seiner ursprünglichen Fahrspur ab und fährt innerhalb des Geländes im Lagerbereich auf einen Container und Gerüstteile auf.
Beides stürzt um und in sich zusammen, leider wird dabei auch ein Arbeiter schwer eingeklemmt. Ein weiterer Mitarbeiter erkennt die Situation und rennt umgehend zur Feuerwehr und informiert diese über den Unfall. Die vor Ort befindliche Einsatzleitung erkennt die Situation und fordert umgehend weitere Fahrzeuge an. Das DRK zieht vom Brand Personen ab und beginnt sofort mit den Erstversorgungsmaßnahmen.




