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Wie Joe Biden die USA wieder zu einem normalen Land machen will
Am ersten Tag unterzeichnet Joe Biden 17 Dekrete, um die Politik von Donald Trump rückgängig zu machen. Mauer zu Mexiko, Klimaschutzabkommen, Einwanderungsstopp für Muslime – alles Geschichte.
Von Frank Herrmann
Joe Biden hat nicht nur die Einrichtung im Weißen Haus verändert. Foto: dpa/Alex Brandon
Thomas Jefferson: Der Verfasser der Unabhängigkeitserklärung und Mitbegründer der USA war der dritte Präsident. Am 4. März 1801 legte er Punkt 12 Uhr den Amtseid ab, die Kapelle der Marines begleitete die Zeremonie, beides ist bis heute üblich. Das Kapitol und die Hauptstadt Washington DC waren noch im Bau, erstmals fand hier die Amtseinsetzung statt. Zuvor waren Präsidenten in Philadelphia eingeschworen worden. Sein Vorgänger John Quincy Adams blieb nach einem erbittert geführten Wahlkampf gezielt fern, zum ersten Mal in der Geschichte des noch jungen Landes. Foto: www.imago-images.de
William Henry Harrison: Trotz mehrfacher Warnungen bestand der Präsident am 4. März 1841 darauf, seine zweistündige Rede mit Analogien zum alten Rom ohne Jacke und Mütze unter freiem Himmel zu absolvieren, trotz niedriger Temperaturen und einsetzendem Regen. Anschließend nahm er an drei Bällen teil und feierte bis in den frühen Morgen. Das hatte Folgen: Drei Wochen später erkrankte er an einer Lungenentzündung und verstarb eine Woche später an dieser. Er hatte damit die kürzeste Amtszeit aller US-Präsidenten. Foto: imago stock&people
John F. Kennedy: Am 20. Januar 1961 mussten die Straßen von der US-Army mit Flammenwerfern freigeräumt werden, denn in der Nacht zuvor hatte es 15 Zentimeter Neuschnee gegeben. Der bis dato jüngste Präsident der Geschichte verkörperte die Hoffnungen einer ganzen Generation auf Aufbruch und Reformen. In seiner Antrittsrede sagte er einen der meistzitierten Sätze der US-Geschichte: „Frage nicht, was ein Land für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst.“ Die außenpolitische Entspannungspolitik leitete er mit dem Satz ein: „Wir sollten niemals aus Angst heraus verhandeln. Aber wir sollten keine Angst haben zu verhandeln.“ Foto: www.imago-images.de
Lyndon B. Johnson: Die Amtseinführung 1963 erfolge nach einem der schrecklichsten Momente der US-Geschichte, der Ermordung von John F. Kennedy. Die Vereidigung fand am 22. November um 14.38 Uhr an Bord der Air Force One statt, in das Johnson direkt nach dem Attentat in Dallas um 12.30 Uhr gebracht wurde. Der Start der Präsidentenmaschine wurde aufgeschoben, bis Johnson seinen Eid abgeleistet hatte. Die Witwe Jaqueline Kennedy hatte noch das Blut ihres Mannes an ihrem rosafarbenen Chanel-Kostüm. Foto: imago stock&people
Washington - Zwei Büsten stehen jetzt als Blickfang neben dem Kamin im Oval Office, Martin Luther King und John F. Kennedy. Der Bronzeschädel des Bürgerrechtspredigers, den auch Donald Trump nicht aus ...