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Die Aktion startete am heutigen Donnerstag

Der Evangelische Kirchenbezirk Böblingen bekommt nur 27 700 Mangos zum Verkauf

In Brüssel wurden mehr als 57 000 der Südfrüchte für den Weitertransport nicht freigegeben.
Bei den Verkaufstellen im Kreis Böblingen gibt es in diesem Jahr deutlich weniger Mangos.

Bei den Verkaufstellen im Kreis Böblingen gibt es in diesem Jahr deutlich weniger Mangos.

Bild: hanohiko/Adobe Stock

Kreis Böblingen. Die Mangoaktion des Evangelischen Kirchenbezirks Böblingen, die am Donnerstag gestartet ist, steht vor besonderen Herausforderungen: Statt der geplanten 85 000 Mangos konnten nur rund 27 700 Früchte für den Weitertransport nach Deutschland freigegeben werden.

Im Rahmen der vorgeschriebenen Qualitäts- und Gesundheitskontrollen in Brüssel wurde ein großer Teil der Lieferung nicht für den Import zugelassen. Auch wenn dies zu einer erheblich geringeren Menge führt, unterstreicht es die hohen Standards, denen die Früchte auf ihrem Weg nach Europa unterliegen.

Für die zahlreichen Verkaufsstellen im und rund um den Evangelischen Kirchenbezirk Böblingen bedeutet dies, dass in diesem Jahr deutlich weniger Mangos zur Verfügung stehen als gewohnt. „Wir bitten um Verständnis, wenn an den gewohnten Verkaufsstellen keine oder nur sehr wenige Mangos erhältlich sind. Natürlich hätten wir uns gewünscht, mehr anbieten zu können“, so die Organisatoren.

Der Erlös geht nach Burkina Faso  

Die Auswirkungen gehen jedoch weit über die geringere Verfügbarkeit hinaus: Die Mangoaktion dient seit vielen Jahren der Unterstützung von zwölf Schulen in Burkina Faso. Mit den Erlösen werden unter anderem Schulkantinen finanziert sowie Gehälter für Lehrkräfte gesichert. Für viele Kinder ist dies eine entscheidende Grundlage für regelmäßigen Schulbesuch und verlässliche Versorgung.

Durch die stark reduzierte Verkaufsmenge entsteht in diesem Jahr jedoch eine erhebliche Finanzierungslücke. Die Einnahmen werden voraussichtlich nicht einmal ausreichen, um die bereits entstandenen Kosten für Transport und Einkauf der Mangos zu decken. Für die unterstützten Schulen bedeutet dies, dass wichtige Zuschüsse nur eingeschränkt oder gar nicht zur Verfügung stehen werden.

Umso mehr kommt es jetzt auf Solidarität an: Der Evangelische Kirchenbezirk Böblingen ruft dazu auf, die Mangoaktion und die Bildungsprojekte in Burkina Faso mit einer Spende zu unterstützen und damit den Kindern in Burkina Faso zu helfen.

Spendenkonto:

Ev. Kirchenbezirk Böblingen

IBAN: DE40 6035 0130 0000 0052 49

Stichwort: Spende Mangoaktion

Jede Spende hilft, die entstandene Lücke zu verringern und die wichtige Bildungsarbeit vor Ort fortzuführen.