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Am 28. März

Earth Hour 2026: Städte knipsen das Licht aus

Ein weltweites Signal für Klima- und Umweltschutz. Auch Sindelfingen und Böblingen beteiligen sich an der Aktion.
Von Peter Maier
Von 20.30 bis 21.30 Uhr wird‘s an manchen Stellen dunkel.

Von 20.30 bis 21.30 Uhr wird‘s an manchen Stellen dunkel.

Bild: WWF / Daniel Seiffert

Sindelfingen/Böblingen. Am Samstag, 28. März, heißt es wieder weltweit: Licht aus. Von 20.30 bis 21.30 Uhr beteiligen sich Millionen Menschen, Städte und Unternehmen an der Earth Hour – einer globalen Aktion, bei der für eine Stunde die Beleuchtung ausgeschaltet wird. Berühmte Bauwerke wie das Brandenburger Tor in Berlin, der Big Ben in London oder die Christusstatue in Rio de Janeiro stehen dann wieder in symbolischer Dunkelheit. In diesem Jahr lautet das Motto: „Wir machen‘s aus!“ Die Aktion soll ein Zeichen setzen für Klima- und Umweltschutz und auf den Schutz der Lebensgrundlagen aufmerksam machen

Auch die Städte im Kreis setzen Zeichen: In Sindelfingen wird während der Earth Hour die Beleuchtung der Martinskirche sowie Teile der Fassadenbeleuchtung in der Ziegelstraße ausgeschaltet. Die Stadt will damit nicht nur auf Klimaschutz aufmerksam machen, sondern auch das gemeinsame Engagement der Bürgerinnen und Bürger sichtbar machen.

Böblingen beteiligt sich ebenfalls gemeinsam mit der österreichischen Partnerstadt Krems. An zentralen Standorten wie den Leuchtringen in der Bahnhofstraße, der Beleuchtung der Stadtkirche und der Wandelhalle wird das Licht für eine Stunde erlöschen.

Die Earth Hour wurde 2007 vom WWF in Sydney ins Leben gerufen. Damals beteiligten sich mehr als zwei Millionen Haushalte. Inzwischen hat sich die Aktion zur größten globalen Klima- und Umweltschutzinitiative entwickelt, an der sich jedes Jahr Städte, Unternehmen und Privatpersonen auf der ganzen Welt beteiligen. Ziel ist es, durch das symbolische Ausschalten der Beleuchtung die Aufmerksamkeit auf den Klimaschutz zu lenken.

Mehr Infos auf www.wwf.de/earth-hour