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Wau!

Hundesport von A bis Z

Emilie Höfner und Jessica Kellenberger vom Schäferhundeverein Sindelfingen qualifizieren sich für die Deutschen Meisterschaften im Gebrauchshundesport. Aber welche Sportarten gibt es beim Hundesport überhaupt?
Perfektes Zusammenspoiel: Emilie Höfner und ihr Ice Mango beim Gebrauchshundesport. Die beiden fahren demnächst für den Schäferhundeverein Sindelfingen zur Deutschen Meisterschaft.

Perfektes Zusammenspoiel: Emilie Höfner und ihr Ice Mango beim Gebrauchshundesport. Die beiden fahren demnächst für den Schäferhundeverein Sindelfingen zur Deutschen Meisterschaft.

Bild: z

Sindelfingen. Jessica Kellenberger und Emilie Höfner vertreten den Schäferhundeverein Sindelfingen bei den Deutschen Meisterschaften. Hier geht es zum Artikel: "Sindelfingerin und Merlin in WM-Form zur DM: Wie Mensch und Hund zum Traumteam werden". Welche Varianten des Hundesports gibt es generell?

Hundesport von A bis Z:

Agility: Der Hund bewältigt möglichst schnell und fehlerfrei einen Parcours mit Hindernissen wie Tunnel, Wippe, Slalom oder Reifen.

Begleithundesport: Die Grundschule für Hunde: Im Mittelpunkt stehen Gehorsam, Alltagstauglichkeit und ein harmonisches Miteinander.

Canicross: Geländelauf mit Hund: Mensch und Tier sind über eine elastische Leine miteinander verbunden.

Degility: Eine ruhigere Mischung aus Agility und Mobility — ideal für Beschäftigung ohne Wettkampfdruck.

Diensthunde-Biathlon: Anspruchsvoller Hindernislauf über mehrere Kilometer für Diensthunde und ihre Hundeführer.

Dog Biathlon: Die zivile Variante des Diensthunde-Biathlons: Hund und Mensch absolvieren gemeinsam Strecke und Hindernisse.

Dog Dancing: Hund und Halter zeigen zu Musik eine Choreografie aus Tricks, Gehorsamsübungen und Bewegungen.

Dog Diving: Der Hund springt von einer Plattform möglichst weit ins Wasser.

Dog Frisbee: Hund und Mensch zeigen Würfe, Sprünge und Tricks mit der Frisbeescheibe.

Flyball: Ein Staffellauf für Hunde: Über Hürden geht es zur Ballmaschine und mit Ball zurück.

Gebrauchshundesport: Klassischer Hundesport mit Fährtenarbeit, Unterordnung und Schutzdienst.

Mantrailing und Fährtensuche: Der Hund folgt entweder einer Bodenspur oder dem Individualgeruch einer bestimmten Person.

Mobility: Parcoursarbeit ohne Zeitdruck — Motivation, Beweglichkeit und Teamarbeit stehen im Vordergrund.

Mondioring: Ringsport mit Unterordnung, Sprüngen und Schutzdienst.

Obedience: Präziser Gehorsamssport, bei dem Kommunikation und Teamarbeit entscheidend sind.

Rally Obedience: Hund und Halter laufen einen Parcours ab und erfüllen Aufgaben auf Hinweisschildern.

Rettungshundesport: Hunde lernen, vermisste oder verschüttete Menschen aufzuspüren.

Turnierhundesport: Leichtathletik mit Hund — mit Lauf-, Sprung- und Geschicklichkeitsübungen.

Windhundsport: Windhunde jagen auf der Bahn oder im Gelände einer Hasenattrappe hinterher.

Zughundesport: Der Hund zieht Mensch oder Gefährt — etwa Fahrrad, Ski, Schlitten oder Kutsche.