Menü
Gesellschaft

Nachbarn in Not hilft, ein neues Leben anzufangen

Der Sindelfiger Verein unterstützt Menschen in Krisensituationen, wenn die Behörden nicht mehr weiterhelfen.
Viele können sich kaum eine menschenwürdige Wohnung leisten. Manchmal kann „Nachbarn in Not“ auch hier helfen.

Viele können sich kaum eine menschenwürdige Wohnung leisten. Manchmal kann „Nachbarn in Not“ auch hier helfen.

Bild: pathdoc / Adobe Stock (Symbolbild)

Sindelfingen. Manchmal hat der Vorstand von „Nachbarn in Not“ einen besonders sozialen Tag und unterstützt eine Familie mit einem größeren Zuschuss als normal, wenn ersichtlich ist, wie nötig das ist. Die Sozialarbeiterin in der Diakonie hat sich jedenfalls sehr gefreut, dass einer Familie mit vier Kindern ermöglicht wird, sozusagen ein neues Leben anzufangen.

Familie K. lebte bis vor Kurzem in einer Drei-Zimmer-Wohnung. Das ging anfangs auch leidlich, als sie ein und dann zwei kleine Kinder hatten. Aber erstens wachsen die und außerdem kamen noch ein Bub und kürzlich ein Baby dazu. Das Jüngste schläft bei den Eltern im Bett, die anderen drei auf Matratzen auf dem Boden. Das ist belastend für alle. Besonders die älteren Kinder brauchen jetzt Platz und Ruhe, um ihre Schularbeiten ordentlich zu erledigen.

Ein freundlicher Vermieter

Nach langem Suchen und mit sehr viel Glück fanden die Eltern nun ein preisgünstiges Haus, in das sie dank eines freundlichen Vermieters einziehen können. Die Kaution für die Wohnung leihen sie sich von Familie und Freunden. Mit Kinderzuschlag und Wohngeld kam Familie K. bisher zurecht, aber der Verdienst des Vaters, der Vollzeit arbeitet, reichte nicht, um Rücklagen zu bilden. Und seine Frau ist noch in Elternzeit. Sie will sich, wenn das Jüngste mit zwei Jahren einen Kita-Platz bekommt, eine Teilzeitbeschäftigung suchen. Das heißt, jetzt fehlt Geld für drei oder vier Betten und einen großen Kleiderschrank, für den bisher kein Platz war.

Die Familie war bisher unabhängig vom Jobcenter und sieht Chancen für die Zukunft. Michael K. hofft, eine bessere Arbeitsstelle zu bekommen, bei der er mehr verdient. Deshalb bewilligte „Nachbarn in Not“ die Hilfe zur Selbsthilfe, wie es in den Statuten steht.

Die Spendenkonten

Wenn Sie „Nachbarn in Not“ unterstützen wollen, damit die Hilfsorganisation helfen kann, dann überweisen Sie eine Spende an die Vereinigten Volksbanken, IBAN: DE81603900000200250000, BIC: GENODES1BBV oder an die Kreissparkasse Böblingen, IBAN: DE18603501300003039999, BIC: BBKRDE6B.

Nähere Informationen finden Sie im Internet unter www.nachbarn-in-not.de und auf Facebook.

Die Spender im Juni

Nachbarn in Not bedankt sich bei allen genannten und nicht genannten Spendern, die die Hilfsorganisation im Juni unterstützt haben:

Elke Ammer, Gabriele Bartel, Angelika Bercher-Hajek, Heiderose Bestenreiner, Ulrich Bestenreiner, Tanja Binder, Ingrid Bitter, Werner Boek, Petra Braun, Ute Brenner, Thomas und Marianne Buck, Jürgen und Ilke Büchler, Volker und Karin Carle, Hans und Brigitte Ditting, Rainer Dittrich-Ebenhöch und Brigitte Ebenhöch, Oliver Drechsler, Doris Eberle, Werner Eitelbuss, Horst und Elfriede Emler, Volker und Marianne Ernstberger, Johannes Fels, Anneliese Finkbeiner-Hussinger, Renate Fischer, Roland Frey, Rüdiger und Ingrid Frey,

Roland und Sonja Gann, Familie Oliver Gissing, Hans-Joachim Goldhamer, Horst und Sigrid Graser, Volker und Sabine Graser, Werner Graser, Michael Grigull, Hans und Marianne Haas, Stefan Hees und Eva Nosal, Ursula Helm, Horst Hildebrandt, Olaf Hinkelmann, Monika Horbach, Dore Huber, Rose-Marie Hummel, Helgard Israel, Wolfgang Kaiser, Reiner und Ingrid Kargl, Norbert und Regine Kesseler, Peter und Sabine Kienle, Eveline Klement, Hildgund Kling, Damian Kobienia, Jürgen Körber, Peter Körner, Rolf Krieg, Wolfgang Kühn, Franz und Elisabeth Kugler,

Waltraud Lachenmaier, Helga Lange, Ilse Lautenschlager, Bernd-Martin Lembke, Joachim und Ute Link, Ewald und Renate Lück, Kurt Maier, Gunda Markert, Peter und Beatrix Marx, Rudolf Moosbrugger, Wolfgang und Heidi Moosbrugger, Isolde Müller, Jutta Nachbauer, Ursula Neknez, Marianne Niethammer, Anita Orschel, Karl und Berthild Pietsch, Hans und Helga Pöss, Rolf Pogadl,

Peter und Rita Priske, Sibylle Proszamer, Dietrun Rädeker, Regina Rapp-Jungbauer, Ulrike Rathgeber, Christiane Renner, Dr. Guido und Angelika Rentschler, Alexander Roosen, Patrick und Beate Ruiz Martin, Ralf und Angelika Rzepka, Rechtsanwalt Rüdiger Schatz, Konrad und Ingrid Schmid, Hermann Schmied, Jürgen Schmiedl, Gabriele Schneider, Peter Schubert, Barbara Schuhmacher-Deetjen, Norbert und Rita Seidler, Helmut Sitte, Marita Spöhr, Rolf und Ursula Stäbler, Dieter und Ingeborg Stepper, Stern-Apotheke, Ottilie Ströbl, Sabine Thomas, Johann und Katharina Tomforde, Bärbel Ueckert, Siegfried Wagner, Sabine Wehle, Susanna Weiprecht, Konrad Wenzel, Ursula Wenzel, Silvia Wolfangel, Erika Woloszyn, Doris Wurzel, Volker und Christine Zahn