

Böblingen. Nach dem Umzug des IBM-Labors entsteht auf dem Rauhen Kapf ein neuer Stadtteil. Während der Bauphase muss der bisherige Funkmast auf dem IBM-Areal weichen, der auch das Wohngebiet versorgt hat.
Um die Mobilfunkversorgung in dem Bereich auch während der Bauarbeiten sicherzustellen, soll ein provisorischer Mobilfunkmast aufgestellt werden. Dem Standort an der Schönaicher Straße hat der Böblinger Gemeinderat Ende 2023 zugestimmt.
Doch wo bleibt der Mast? Wie es dort nun mit der Mobilfunkversorgung weitergeht, hakte auch Grünen-Stadtrat Markus Helms im Technischen Ausschuss in Böblingen nach, als Vertreter der Deutschen Telekom den Glasfaser-Ausbau in den Stadtteilen Grund und Diezenhalde vorgestellt haben.
Für das Bauvorhaben verantwortlich ist allerdings nicht die Telekom, sondern der Telekommunikationsanbieter Telefónica. Wie ein Sprecher auf SZ/BZ-Anfrage mitteilt, sollen die Arbeiten für den neuen Mast nun starten: „Der Mobilfunkstandort in Böblingen wurde umfassend geprüft, der Bauantrag liegt vor und ist genehmigt. Damit können unsere Mitarbeitenden vor Ort nun mit sämtlichen Arbeiten beginnen und diese zügig abschließen.“ Geplant ist, den neuen Standort im Juni in Betrieb zu nehmen.
Der etwa 40 Meter hohe Mast soll an der Schönaicher Straße beim Abzweig „In den Weinbergen“ errichtet werden. „Er wird einen ähnlichen Versorgungsradius abdecken wie der bisherige Standort“, so der Sprecher. „Kundinnen und Kunden können somit nach der Fertigstellung wie gewohnt im Internet surfen und telefonieren.“ Nach der Fertigstellung möchte die Telekom den neuen Standort mitnutzen, teilt eine Sprecherin der Telekom auf Anfrage unserer Zeitung mit.
Der Standort wurde unter anderem deshalb gewählt, da der Bau auf dieser Fläche die geringsten Eingriffe in den Wald erfordert im Vergleich zu anderen geprüften Alternativen. Das geht aus der Beschlussvorlage hervor. Sobald das Quartier auf dem Areal fertig ist, verschwindet das Provisorium wieder, denn: Im neuen Stadtteil soll auch ein dauerhafter Mobilfunkmast in die Höhe ragen.




