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Böblingen

Rauher Kapf bekommt im Sommer einen provisorischen Mobilfunkmast

Während der Bauphase für das neue Quartier auf dem ehemaligen IBM-Areal muss der bisherige Funkmast auf dem Gelände weichen. Ein Ersatz-Mast an der Schönaicher Straße soll solange die Mobilfunkversorgung sichern.
Von Isabell Gospodarczyk
Damit der Rauhe Kapf bis zur Fertigstellung des neuen Quartiers nicht unterversorgt ist, wird ein provisorischer Mobilfunkmast errichtet.

Damit der Rauhe Kapf bis zur Fertigstellung des neuen Quartiers nicht unterversorgt ist, wird ein provisorischer Mobilfunkmast errichtet.

Bild: Adobe Stock/CURIOS (Symbolbild)

Böblingen. Nach dem Umzug des IBM-Labors entsteht auf dem Rauhen Kapf ein neuer Stadtteil. Während der Bauphase muss der bisherige Funkmast auf dem IBM-Areal weichen, der auch das Wohngebiet versorgt hat.

Um die Mobilfunkversorgung in dem Bereich auch während der Bauarbeiten sicherzustellen, soll ein provisorischer Mobilfunkmast aufgestellt werden. Dem Standort an der Schönaicher Straße hat der Böblinger Gemeinderat Ende 2023 zugestimmt.

Doch wo bleibt der Mast? Wie es dort nun mit der Mobilfunkversorgung weitergeht, hakte auch Grünen-Stadtrat Markus Helms im Technischen Ausschuss in Böblingen nach, als Vertreter der Deutschen Telekom den Glasfaser-Ausbau in den Stadtteilen Grund und Diezenhalde vorgestellt haben.

Bauantrag genehmigt, Arbeiten starten

Für das Bauvorhaben verantwortlich ist allerdings nicht die Telekom, sondern der Telekommunikationsanbieter Telefónica. Wie ein Sprecher auf SZ/BZ-Anfrage mitteilt, sollen die Arbeiten für den neuen Mast nun starten: „Der Mobilfunkstandort in Böblingen wurde umfassend geprüft, der Bauantrag liegt vor und ist genehmigt. Damit können unsere Mitarbeitenden vor Ort nun mit sämtlichen Arbeiten beginnen und diese zügig abschließen.“ Geplant ist, den neuen Standort im Juni in Betrieb zu nehmen.  

Der etwa 40 Meter hohe Mast soll an der Schönaicher Straße beim Abzweig „In den Weinbergen“ errichtet werden. „Er wird einen ähnlichen Versorgungsradius abdecken wie der bisherige Standort“, so der Sprecher. „Kundinnen und Kunden können somit nach der Fertigstellung wie gewohnt im Internet surfen und telefonieren.“ Nach der Fertigstellung möchte die Telekom den neuen Standort mitnutzen, teilt eine Sprecherin der Telekom auf Anfrage unserer Zeitung mit.

Der Standort wurde unter anderem deshalb gewählt, da der Bau auf dieser Fläche die geringsten Eingriffe in den Wald erfordert im Vergleich zu anderen geprüften Alternativen. Das geht aus der Beschlussvorlage hervor. Sobald das Quartier auf dem Areal fertig ist, verschwindet das Provisorium wieder, denn: Im neuen Stadtteil soll auch ein dauerhafter Mobilfunkmast in die Höhe ragen.