Sindelfingen: Waldbrand-Gefahr ist akut
Sindelfingen. Mit Sorgenfalten auf der Stirn hört Rainer Just den täglichen Wetterbericht. Wegen der großen Hitze ist auch in Sindelfingen die Waldbrand-Gefahr akut, so der Stadtbrandmeister. „Die Situation ist eklatant gefährlich“, beschreibt Just die Situation in den Wäldern.
Auch für Sindelfingen gilt jetzt die höchste Warnstufe fünf. Die Stadt hat deshalb letzte Woche ein Grillverbot erlassen, die Grillstellen im Wald sind mit Bändern abgesperrt. „Damit soll verhindert werden, dass Funken oder Kohlereste durch den Wind weitergetragen werden und im Unterholz landen“, sagt der Feuerwehr-Kommandant. Auch wenn die Situation angespannt ist, bei der Feuerwehr sieht man gut vorbereitet. Die Alarmkette steht und die Wachbereitschaften sind organisiert. Für Waldbrände gilt eine spezielle Ausrückordnung. So wird zum Beispiel ein Pendelverkehr eingerichtet, um die Wasserversorgung sicherzustellen. Auch sonst muss für Einsätze im Wald anders gehandelt werden. Die Wege im Sindelfinger Wald sind gut angelegt, trotzdem kommen in der Regel zwei Feuerwehrfahrzeuge nicht aneinander vorbei. „Das wäre schlecht, wenn sich die Fahrzeuge plötzlich gegenüber stehen würden“, so Rainer Just.
Damit mögliche Brände schnell entdeckt werden, setzt die Feuerwehr auf die Mitarbeit der Bevölkerung. „Der Wald wird von Spaziergängern, Joggern und Radfahrern stark frequentiert und das Handynetz im Sindelfinger Wald ist gut“, weiß Just. Die Feuerwehr setzt deshalb auf die Unterstützung durch diejenigen, die im Wald unterwegs sind und ein Feuer bemerken. „Die frühe Meldung ist der Schlüssel dafür, dass wir einen Waldbrand schnell und effektiv bekämpfen können“, sagt Sindelfingens oberster Feuerwehrmann. Der schnellste Weg zur Feuerwehr ist die Rufnummer 112.
Bild: Adobe Stock/bluedesign/A

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