

Böblingen. Unter dem Titel „Viertel vor (N)acht – Das Sandmännchen ist da“ präsentieren junge Künstler der DAT-Kunstschule Böblingen ihre Arbeiten in einer gemeinsamen Ausstellung. Die Vernissage findet am Samstag, 13. Juni, um 11 Uhr im Großen Saal der Musik- und Kunstschule statt. Die Schau ist bis zum Jahresende im Gebäude zu sehen. Der Eintritt ist frei.
Im Mittelpunkt stehen Werke von Kindern des Kunstspielplatzes im Alter von drei bis sieben Jahren. Sie haben sich unter der Leitung von Milada Böhm mit dem Jahresthema „Viertel vor Nacht“ beschäftigt. Ausgangspunkt war die besondere Stimmung kurz vor dem Einschlafen: jener Moment, in dem noch vieles möglich scheint, bevor das Sandmännchen seinen Traumsand verstreut und die Nacht beginnt.
Die Kinder setzten sich dabei mit Fragen auseinander, die an die Welt des Sandmännchens anknüpfen: Welche Geschichten bringt es mit? Welche Träume entstehen daraus? Anregungen fanden sie unter anderem in alten Fernsehapparaten, besonderer Beleuchtung und bewegten Sandmännchenfiguren. Diese Eindrücke übertrugen sie anschließend in eigene künstlerische Arbeiten mit Form und Farbe.
Zur Ausstellungseröffnung ist neben den Werken auch eine Videocollage zu sehen, die den Entstehungsprozess der Arbeiten dokumentiert. Ergänzt wird die Vernissage durch eine kleine Theaterdarbietung der jungen Künstler. Außerdem gibt es musikalische Begleitung am Flügel.
Der Kunstspielplatz ist Teil des frühpädagogischen Angebots der DAT-Kunstschule. In den Kursen der Reihe „DAT Starter“ können Kinder bereits früh verschiedene Fachbereiche kennenlernen. Im Kunstspielplatz arbeiten sie unter der Leitung von Milada Böhm mit unterschiedlichen Materialien, Werkzeugen und Techniken. Häufig entstehen die Arbeiten auf großem Format.
Im Vordergrund steht dabei das eigene Ausprobieren. Die Kinder entwickeln Ideen, testen Materialien und suchen eigene Wege, um ihre Vorstellungen sichtbar zu machen. Nach Angaben der Kunstschule werden sie dabei urteilsfrei begleitet. So sollen sie ihre gestalterischen Fähigkeiten erweitern und Sicherheit im Umgang mit künstlerischen Mitteln gewinnen.
Mit der Ausstellung macht die DAT-Kunstschule sichtbar, wie frühkindliche künstlerische Prozesse aussehen können. Die Besucher erhalten nicht nur Einblick in die fertigen Arbeiten, sondern durch die Videocollage auch in den Weg dorthin. Die Schau bleibt nach der Vernissage bis zum Jahresende in der Musik- und Kunstschule zugänglich.































