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Jeder kennt sie, jeder hasst sie, jeder will, dass sie schnell wieder weggehen. Zahnschmerzen. Und es gibt die Angst vor dem Zahnarzt. Die kann so schlimm sein, dass sie krankhaft und noch schlimmer als das Zahnweh ist.
Von Markus Brauer
Karies, Pulpitis, apikale Ostitis, Gangrän, atypische Zahnschmerzen: Schon beim Hören dieser zahnärztlichen Fachbegriffe meint man Zahnweh zu spüren.
Bild: Foto: dpa
„Ein Schmerz ist immer ein Warnsignal, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist“, sagt Thomas Wolf, Mitglied im Bundesvorstand des Freien Verbands Deutscher Zahnärzte (FVDZ). Es kann sein, dass Karies der Grund für die Schmerzattacke ist.
Bild: Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-tmn
Heftiges Zahnweh beim Essen kann unterschiedliche Ursachen haben. „Manchmal sind es freiliegende Zahnhälse, die überempfindlich auf Kaltes, Saures oder Süßes reagieren“, erklärt Jürgen Fedderwitz, ehemaliger Vorsitzender des Vorstands der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV).
Bild: Foto: Christian Charisius/dpa
Eine weitere mögliche Ursache ist ein Mikroriss im Zahn. Er entsteht zum Beispiel, wenn man auf etwas zu Hartes beißt. „Das kann zu einer Zahnfraktur führen, die mit einem akuten stechenden Schmerz einhergeht“, erklärt Thomas Wolf.
Bild: Foto: TK/dpa/tmn
Sind Füllungen oder Kronen im Gebiss beschädigt, dann löst dies ebenfalls heftiges Zahnweh beim Essen aus. Gleiches gilt für Zahnfleischentzündungen.
Bild: Foto: Helen Ahmad/dpa
Es zieht und zwickt, pocht und sticht. Anfangs nur ganz leicht, dann immer stärker. Wenn die Pein zu groß wird und weder Hausmittel noch Schmerztabletten helfen, muss man zum Zahnarzt. Der schwere Gang ...