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Erstes Treffen Ende September

Austausch für trauernde Eltern: „Eltern im Schatten“ trifft sich wieder im Herbst

Die Trauergruppe begleitet seit 33 Jahren Menschen, die ihr Kind verloren haben.
Die Trauergruppe bietet einen geschützten Raum, um über den Verlust zu sprechen.

Die Trauergruppe bietet einen geschützten Raum, um über den Verlust zu sprechen.

Bild: Adobe Stock/gudrun

Böblingen. Wenn ein Kind stirbt, bleibt ein unsäglicher Schmerz zurück. Um über den Verlust zu sprechen, bietet die Trauergruppe „Eltern im Schatten“ in Böblingen einen schützenden Raum. Im Herbst startet eine neue Gruppe. Die ersten beiden Treffen sind für Dienstag, 29. September, und Dienstag, 20. Oktober, angesetzt. Sie finden jeweils von 18.30 bis 20.30 Uhr im Haus der Begegnung in der Berliner Straße 39 statt. Die weiteren Termine werden in der Gruppe vereinbart.

„Eltern im Schatten“ richtet sich an Mütter und Väter, die ein Kind verloren haben, unabhängig davon, ob der Tod während der Schwangerschaft, kurz nach der Geburt oder erst viele Jahre später eingetreten ist. Im Mittelpunkt stehen Gespräche mit Menschen, die auch einen Verlust erlebt haben. Begleitet wird das Treffen von einem fachkundigen Team ebenfalls Betroffener. Wer erzählen möchte, findet Raum dafür; wer zunächst lieber zuhört, kann dies ebenso tun, erklärte Elisabeth Maurer im Gespräch mit der SZ/BZ. Sie leitet die Gruppe gemeinsam mit Pfarrer Thomas Baumgärtner.

Die Trauergruppe ist ein Angebot des Ökumenischen Hospizdienstes Böblingen und des Evangelischen Kirchenbezirks Böblingen und besteht in Böblingen nun seit 33 Jahren. Inzwischen hat sie ein großes Einzugsgebiet: Manche Eltern nehmen für die Treffen eine Anfahrt von mehr als 60 Kilometern auf sich, so Elisabeth Maurer. Derzeit sei die Gruppe so groß wie nie zuvor.

Anmeldung

Eine telefonische Anmeldung ist erforderlich. Kontakt ist Elisabeth Maurer, Telefon 07031 602513.