Böblingens OB Dr. Stefan Belz besuchte das Stadtjubiläum in Sömmerda
Böblingen/Sömmerda. Anlässlich des Stadtjubiläums „1150 Jahre urkundliche Ersterwähnung Sömmerda“ nahm Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz mit einer Delegation der Stadt Böblingen am Festwochenende der thüringischen Partnerstadt teil. Zusammen mit Vertreterinnen aus Kėdainiai (Litauen) setzten die Gäste ein sichtbares Zeichen für eine lebendige Städtepartnerschaft.
Den Auftakt des Besuchs bildete am Freitag, 22. Mai die feierliche Enthüllung eines neuen Denkmals für Nicolaus von Dreyse. Mit seinem Innovationsgeist und Erfindungen wie dem Zündnadelgewehr prägte er im 19. Jahrhundert die industrielle Geschichte Sömmerdas nachhaltig – und wirkt damit bis heute identitätsstiftend für die Stadt.
Am Samstag, 23. Mai stand für die Böblinger Delegation vor allem der persönliche Austausch im Mittelpunkt. In Gesprächen mit Bürgermeister Ralf Hauboldt und Landrat Christian Karl standen aktuelle kommunale Entwicklungen im Mittelpunkt. Ein Rundgang über das Festgelände einschließlich des Mittelaltermarktes bot zudem vielfältige Einblicke in das abwechslungsreiche Programm der Jubiläumsfeierlichkeiten und das kulturelle Leben der Stadt. Am Abend sprach Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz bei der Eröffnung der Antenne-Thüringen Party ein Grußwort.
Ein besonderer Höhepunkt folgte am Sonntag 24. Mai mit einem großen Festumzug unter dem Motto „Gestern.Heute.Miteinander.“, an dem die Delegationen aus Böblingen und Kėdainiai zusammen mit zahlreichen weiteren Gästen aus der Region teilnahmen und die partnerschaftlichen Verbindungen sichtbar machten.
„Herzlichen Glückwunsch Sömmerda. Es ist bemerkenswert, mit wie viel Einsatz und Vielfalt die Menschen in Sömmerda dieses Jubiläum gestaltet haben. Das großartige Programm hat zugleich einen würdigen Rahmen für den interkommunalen und internationalen Austausch geboten“, sagte Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz.
Hintergrund
Die Partnerschaft zwischen Böblingen und Sömmerda besteht seit 1988 und ist von einem regelmäßigen Austausch geprägt. Turnusgemäß treffen sich Vertreter*innen beider Städte alle zwei Jahre zum Tag der Deutschen Einheit. Bei besonderen Anlässen – wie diesem Stadtjubiläum – werden zusätzliche Begegnungen organisiert.

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