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Zwei Unternehmerinnen aus Reutlingen und Berlin verarbeiten zu Garn, was sonst weggeworfen wird: Hundehaare. Eine kluge Idee mit Igitt-Faktor. Warum nicht alle Menschen Hunde-Pullis gut finden.
Von Christine Keck
Die Reutlingerin Franziska Uhl (li.) und ihre Berliner Partnerin Ann Cathrin Schönrock wollen Garn aus Hundewolle industriell herstellen lassen.
Ein Pulli aus Hund, der nicht danach riecht: Der Geruchsstoff wird, wie bei anderer Wolle auch, vor, während und nach dem Spinnprozess ausgewaschen. Auch 20 Prozent Alpaka sind in dem Handstrickgarn enthalten.
Im großen industriellen Stil wollen die beiden Gründerinnen Ann Cathrin Schönrock (links) und Franziska Uhl das Garn vertreiben.
Ein neues Paket ist angekommen. Hundehaltern, Vereine und Züchter sammeln die Rohwolle und schicken sie den Unternehmerinnen zu. Dafür bekommen sie pro Kilo zwischen 15 und maximal 45 Euro, je nachdem, wie viele Jahre sie als Sammler mitmachen.
Ein hübscher Samojede, dessen Unterwolle vom Besitzer regelmäßig bei den Gründerinnen abgeliefert wird.
Reutlingen - Die Mütze ist federleicht, kuschelig weich und sie riecht kein bisschen nach Hund. „Auch nicht, wenn sie nass wird“, sagt Franziska Uhl mit einem nachsichtigen Lächeln. „Ein Pulli aus Kaschmir ...