

Böblingen. Auch 2026 ist ein verbreitetes Auftreten des Eichenprozessionsspinners festzustellen. Dieser hatte in den vergangenen Jahren immer wieder zu Beeinträchtigungen gesundheitlicher Art bei der Böblinger Bevölkerung geführt. Auch jetzt im Juni ist daher beim Betreten des Stadtwaldes und in der Nähe von Eichen-Vorkommen im Stadtgebiet Vorsicht geboten. Zahlreiche Meldungen aus der Bevölkerung und eigene Beobachtungen der städtischen Abteilung Umwelt und Grünflächen bestätigen, dass es dieses Jahr zu einem massenhaften Auftreten des Eichenprozessionsspinners im Stadtwald Böblingen kommt.
Die Stadt Böblingen hatte deshalb, wie bereits in den letzten Jahren, in sensiblen Bereichen (Waldfriedhof und Rauher Kapf) Behandlungen durchgeführt. Die betroffenen Bäume wurden zu diesem Zweck mit gelbgrünen Punkten versehen. Die Behandlung erfolgte mit einem großen Sprühgerät aus dem Hubsteiger. Das ausgebrachte Mittel ist für den Menschen ungefährlich.
Einen sicheren Schutz vor den Brennhaaren der Eichenprozessionsspinner gibt es nicht. Das Kreisforstamt rät deshalb allen Waldbesuchern zu folgenden Vorsichtsmaßnahmen:
Um ein möglichst exaktes Bild der Verteilung zu erhalten, wird darum gebeten, alle bekannten Fälle im Stadtgebiet an die Abteilung Umwelt und Grünflächen zu melden.
Stadtgärtnerei, Telefon 07031 / 669-5362 oder E-Mail stadtgaertnerei@boeblingen.de. Nester an städtischen Eichen werden dann von Fachfirmen entfernt. Befallene Bäume auf Privatgrundstücken sind von den jeweiligen Eigentümer bei Bedarf durch gewerbliche Bekämpfungsfirmen zu behandeln.




