Für die Böblinger Hockeyspieler beginnt die zweite Hälfte der Feldsaison in München
Hockey. Man ist geneigt, von Vergangenheit zu sprechen. Ein geschlagenes halbes Jahr liegt das letzte Feldhockey-Punktspiel der SV Böblingen zurück. Und doch ist das, was am Samstag (16:30 Uhr) mit dem Auswärtsspiel bei der Bundesligareserve des Münchner SC beginnt, für die Böblinger kein echter Neuanfang, sondern lediglich die Saisonfortsetzung in der 2. Regionalliga Süd. Und damit kommt auch die Vergangenheit wieder ins Spiel.
Vier Pleiten in den ersten vier Spielen
Die ersten vier von insgesamt 14 Partien der Feldsaison 2025/26 fanden im Herbst des Vorjahres statt. Und dort haben sich die SVB-Männer als damaliger Absteiger aus der 1. Regionalliga wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert: 3:7 beim Aufsteiger ESV München, 0:2 beim SSV Ulm, 2:3 im Heimspiel gegen Bietigheimer HTC und 0:4 beim Mannheimer HC II. Vier Niederlagen, letzter Tabellenplatz – der Rucksack, den man sich da für den zweiten Saisonabschnitt aufgeladen hat, wiegt schwer.
Die Bürde zu tragen hat jetzt vor allem Max Oswald. Der Ende Februar nach Abschluss der ligatechnisch völlig eigenständigen Hallensaison von Ludwigsburg nach Böblingen gestoßene neue SVB-Spielertrainer weiß um die Schwere der Aufgabe.
„Es geht jetzt darum, die ersten Schritte zu machen raus aus dem Tabellenkeller und rein in die Entwicklungsarbeit dieser jungen Mannschaft. Wir wollen uns Stück für Stück verbessern“, sagt Oswald.
Personelle Lücken, wie sie zum Beispiel der Abgang des langjährigen Stammspielers Keanu Ciafardini zum Bundesligisten HTC Stuttgarter Kickers gerissen hat, sollen durch Nachwuchsspieler aufgefüllt werden. Einer davon ist Paul Schneider. „Ich denke, die vielen Trainingsspiele haben vor allem uns hochgerückten 2009er geholfen, uns an das Tempo bei den Erwachsenen anzupassen. Das war eine wichtige Erfahrung für uns“, sagt der 16-jährige Außenverteidiger. Trotz des tristen Tabellenbildes will Schneider optimistisch an die erste Aufgabe herangehen: „Man sollte auf jeden Fall mit der Einstellung reingehen, das Spiel gewinnen zu wollen. Das ist entscheidend.“
Damit liegt der Neuling auf der Wellenlänge von Max Oswald. „Ich finde es wichtig, dass wir mit der richtigen Einstellung und dem nötigen Zusammenhalt in das Spiel gegen den MSC gehen. Nur so können wir als Mannschaft auftreten“, betont der Spielertrainer.
Bestimmt nicht förderlich für einen positiven Jahresstart der Freiluftrunde ist der Umstand, dass mit Moritz Ostermeier, Konstantin von der Mülbe (beide verletzt) und Marius Wilke (verhindert) drei Stammspieler am Samstag fehlen werden. Und trotzdem gibt sich Max Oswald optimistisch: „Wir sehen uns durchaus in der Lage, dem MSC Paroli zu bieten und vielleicht auch den ein oder anderen zu überraschen beziehungsweise zu ärgern.“
Die Bundesligareserve des Münchner Sportclubs steht mit fünf Punkten auf Tabellenplatz fünf der Achterliga.

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