

Hockey. Drei Spiele bleiben der SV Böblingen noch, um den drohenden Abstieg aus der 2. Regionalliga Süd abzuwenden. Im letzten Saisonheimspiel am Samstag um 17 Uhr auf dem OHG-Kunstrasen gegen den Münchner SC II sollte dringend etwas auf das mager bestückte SVB-Punktekonto dazukommen, um sich die Chance auf „Endspiele“ bei Wacker München und TSV Mannheim II offenzuhalten.
Mit nur sieben Punkten liegt Böblingen nach elf von 14 Spielen auf dem letzten Tabellenplatz. Mit jeweils neun Zählern sind Wacker München und TSV Mannheim II noch in Reichweite, allerdings haben die beiden Konkurrenten im Abstiegskampf noch jeweils ein Nachholspiel auszutragen. Mehr oder weniger fest steht, dass am Saisonende die beiden Tabellenletzten in die Oberliga absteigen müssen.
Für die Bundesligareserve des Münchner SC geht es vergleichsweise um wenig. Die Bayern können mit ihren 23 Punkten als derzeitiger Zweiter zwar noch Ligameister werden, dürfen als zweite Mannschaft aber nicht aufsteigen. „MSC spielt eine gute Manndeckung und ist athletisch sehr gut“, sagt SVB-Trainer Max Oswald aus der Erfahrung des Hinspiels (2:4) in München um die Stärken des jungen Bundesliganachwuchses. „Wir müssen sehr diszipliniert sein, wenn wir was holen wollen“, so die Schlussfolgerung von Oswald.
In den Griff bekommen müssen die Böblinger ihre Leistungsschwankungen innerhalb einzelner Spiele. Das Auf und Ab in 60 Spielminuten war zuletzt beim 4:4 gegen den Mannheimer HC II sehr offenkundig. „Es ist bei uns ein Mix aus sehr guten, mutigen Phasen und ängstlichen Abschnitten, in denen wir dann auch schnell mal zwei Gegentore in kurzer Zeit einfangen“, sagt Max Oswald.
Hoffnung, dass seine Schützlinge trotz allen Drucks der misslichen Tabellensituation nicht verkrampfen, hat Max Oswald allemal: „Die Jungs hatten eine gute Trainingswoche und sind froh, wenn wieder gezockt wird am Wochenende.“




