

Sindelfingen. Warm eingepackt liefen im Januar die Sternsinger durch ihre Gemeinden, um den Menschen Gottes Segen zu bringen und Geld für Kinder zu sammeln, die arbeiten müssen, statt in die Schule zu gehen. Es wurde wieder ein großer Erfolg.
„Wir haben schon auf Euch gewartet“: Mit diesem Satz wurden die Sternsingerkinder der Kirchengemeinden Dreifaltigkeit, St. Maria und St. Joseph in Sindelfingen sowie St. Stephanus in Darmsheim häufig empfangen, schreibt Helga Jakubowski, die Ehrenamtskoordinatorin der katholischen Gesamtkirchengemeinde Sindelfingen.
Vom 2. bis 7. Januar waren die Sternsinger mit ihren Begleiterinnen durch die Straßen gezogen. Sie klingelten an Haustüren, standen auf Plätzen und sangen in Pflege- und Altersheimen. Neben dem Segen und der Freude, die sie brachten, kam auch eine beachtliche Summe zusammen. Über 26.000 Euro wurden in diesen vier Gemeinden gespendet.
Unabhängig von Konfession oder Glauben engagierten sich die Kinder unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ und hatten auch noch Spaß dabei. In Böblingen kamen in den Gemeinden 14.956,78 Euro zusammen. Das gesammelte Geld fließt in Projekte des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“.
In Darmsheim und Dagersheim waren in den drei Tagen vor Dreikönig 29 Kinder zu dritt oder viert mit ihren Begleitern sowie zwei Erwachsenengruppen unterwegs, die den Segen in die Häuser brachten. Sie sammelten 5336,53 Euro für Kinder in Afrika. „Dies ist noch nicht das endgültige Ergebnis unserer diesjährigen Sternsinger-Aktion, da noch nicht die Spenden per Überweisung berücksichtigt sind“, schreibt dazu Pfarramtssekretäin Liga Supe.
In Magstadt wurden insgesamt 15.407,96 Euro gespendet, rechnete Pfarramtssekretärin Erika Andree schon die spontanen Spenden und die Überweisungen zusammen.



