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Sindelfnger Weihnachtsmarkt

Löffeln für den guten Zweck: Um 12.45 Uhr ist der SZ/BZ-Erbenseintopf ausverkauft

Erfolgreiche Aktion von Röhm-Medien auf dem Sindelfinger Weihnachtsmarkt für „Nachbarn in Not“.

Von Annette Nüßle

Sindelfingen. Die Erbseneintopf-Aktion der SZ/BZ zugunsten von „Nachbarn in Not“ gehört zum Sindelfinger Weihnachtsmarkt wie Glühweinduft und Lichterglanz. Bereits kurz vor elf Uhr kamen die ersten Hungrigen und wollten sich eine der 450 Portionen abholen.

Geduldig warteten sie, bis Redaktionsleiter Tim Schweiker und Chefreporter Jürgen Wegner den ersten Behälter öffneten. Mit ihnen hatten am Samstag einige weitere Redakteure Stift und Computer gegen Suppenkelle und Schüsseln getauscht, wobei zwischen Schöpfen und Brötchen ausgeben auch Zeit für ein Gespräch mit den Besuhern blieb.

„Auf den Erbseneintopf freuen wir uns jedes Jahr besonders, weil wir dabei mit so vielen Lesern ins Gespräch kommen und gleichzeitig Nachbarn in Not unterstützen können“, sagte Verleger Christian Röhm, der mit der auszubildenden Emily Henne und Redakteur Philipp Hamann die SZ/BZ-Jahreskalender an Abonnenten verteilte. Erstmals war auch der Nikolaus am Stand der SZ/BZ dabei und verteilte in Person von Redakteur Dennis Klemm kleine Überraschungen an die jüngsten Besucher.

450 Portionen verkauft

Am SZ/BZ-Stand schöpften bis viertel vor eins die Redakteure Jürgen Wegner, Steffen Müller, Daniel Krauter, Philipp Hamann und Martina Kuppinger. Dann waren die Töpfe leer und alle 450 Portionen für einen guten Zweck verkauft. Die Federführung der Aktion liegt seit Jahren in der Hand von Daniela Höhn, die bei der SZ/BZ den Kundenservice leitet. Wie in den Jahren zuvor hatte die Metzgerei Mornhinweg für den Eintopf gesorgt, die Bäckerei Freitag ergänzte mit frichen Weckle das Mittagessen.

An einem der Stehtische standen auch Gisela Lemke, Ulrich Prosch und Manfred Trägner. „Wir kommen jedes Jahr zum Eintopfessen, das hat schon Tradition. Die Mischung aus Genuss und gleichzeitig etwas Gutes tun gefällt uns sehr“, sagt Ulrich Prosch und lobt den hohen Würstchenanteil in seiner Schüssel.

Mit ihrem eigenen Geschirr kamen Burkhardt und Karin Merlitz. Die weißen Suppenschüssel ziert die grüne Zeitungsente der SZ/BZ und stammt noch aus einer früheren Erbsensuppenaktion. „Aus diesen Schüsseln schmeckt der Eintopf gleich noch besser“, sagen sie.

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Ein Scheck für "Nachbarn in Not"

Traditionell übergibt die SZ/BZ auf dem Weihnachtsmakrt einen Spendenscheck an Nachbanr in Not, diesmal in Höhe von 2000 Euro. „Wir sind sehr dankbar, dass die SZ/BZ die Arbeit von ‚Nachbarn in Not‘ von Anfang an unterstützt. Vor allem die Erbseneintopf-Aktion auf dem Weihnachtsmarkt ist ein Highlight im Jahreskalender unserer Hilfsorganisation“, sagte der Vorsitzende Jürgen Haar.