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Meinungen am SZ/BZ-Stammtisch

Eberhard Werz, Sindelfingen (ehemaliger Verwaltungsdirektor des Sindelfinger Krankenhauses): „Ich finde den Standort auf dem Flugfeld nicht geeignet und absolut nicht zukunftsfähig. Vor allem was die Erweiterungsmöglichkeiten anbelangt, habe ich große Sorgen, dass man sehr bald an Grenzen stoßen wird. Ich bin der Meinung, dass eine Aufstockung um 250 Betten in Sindelfingen, bei laufendem Betrieb, durchaus möglich wäre.“

Eberhard Mauser, Leonberg (ehemaliger Geschäftsführer der AOK Stuttgart-Böblingen): „Ich hoffe, dass die Geriatrie in der Flugfeld-Klinik diese Berücksichtigung findet, die ihr zusteht. Zudem hoffe ich auf entsprechende Kooperationen mit den kleineren Häusern in Leonberg und Herrenberg.“

Irene Hasari, Sindelfingen: „Mich treibt vor allem die Frage um, was mit den beiden Krankenhäusern in Sindelfingen und Böblingen einmal passiert. Ein Abriss wäre meiner Meinung nach die falsche Lösung. Schließlich wurden Millionen von Euro investiert. Man könnte sie doch in Pflegeheime umwandeln.“

Helmut Schempp, Sindelfingen: „Als Normalbürger schwindet das Vertrauen in den Landrat und das Landratsamt gewaltig. Ich zweifle vor allem die bisherigen Kostenrechnungen gehörig an. Es wird so sein wie bei allen Großprojekten. Am Ende wird die einstmals kalkulierte Summe um ein Vielfaches überschritten.“

Bernd Lembke, Sindelfingen: „Mich stört vor allem, dass in der Flugfeld-Klinik keine Strahlentherapie vorgesehen ist. Die Strahlentherapie bleibt am alten Standort in Böblingen. Dies bedeutet, dass Patienten, die im Rahmen ihrer Behandlung die Strahlentherapie brauchen, vom Flugfeld an die Waldburg gebracht und wieder geholt werden müssen.“

Rainer Seid, Böblingen: „Ich wohne seit 2009 auf dem Flugfeld. Ich finde diesen Standort für die Groß-Klinik ideal. Die Klinik ist von allen Seiten gut erreichbar. Im Ernstfall kann jede eingesparte Minute Gold wert sein.“