

Sindelfingen. Anlässlich des „Christopher Street Day“ am Dienstag, 28. Juni weht vor dem Sindelfinger Rathaus die so genannte „Pride Flag“, besser bekannt als Regenbogenflagge. Die Stadt möchte auch in diesem Jahr damit ein solidarisches Zeichen für eine bunte und vielfältige Welt ohne Hass und Diskriminierung setzen und ihre Solidarität mit der LGBTIQ-Community bekunden. (Symbolbild: nito / Adobe Stock)
Die Abkürzung für Lesbisch Schwul Bi Trans* Inter* Queer beziehungsweise im Englischen entsprechend für Lesbian Gay Bisexual Trans Intersex Queer.
„Die Diskriminierung am Arbeitsplatz, in öffentlichen Räumen oder sogar beim Versuch, Zugang zu Wohnraum, Gesundheitsversorgung oder Sozialschutz zu erhalten, ist leider noch immer trauriger Alltag für LGBTIQ-Personen in Europa und weltweit. Das schreckliche Attentat in Oslo hat uns wieder gezeigt, wie wichtig es ist, gegen jede Form der Diskriminierung, die die Grundrechte von LGBTIQ-Personen verletzt, vorzugehen“, so Oberbürgermeister Dr. Vöhringer.
„Als internationale und weltoffene Stadt setzt auch Sindelfingen ein klares Signal für Gleichberechtigung, Vielfalt und Toleranz – sowohl regional, als auch europaweit“, so der OB weiter.
Dass die aktuelle Covid-19-Pandemie eine besondere Gefahr für LGBTIQ-Personen darstellt, hat der kürzlich veröffentliche Jahresbericht der Europäischen Kommission gegen Rassismus und Intoleranz des Europarates eindrücklich bestätigt. So sei beispielsweise die von Nicht-Regierungsorganisationen angebotene persönliche psychosoziale Beratung eingeschränkt worden und die Einschüchterung habe in manchen Ländern weiter zugenommen. Vor diesem Hintergrund gewinnt der Schutz marginalisierter Personen nochmals an Bedeutung.
Der 28. Juni, bekannt als „Christopher Street Day“, erinnert alljährlich an den Stonewall-Aufstand in den USA im Jahr 1969, der die LGBTIQ-Rechte verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit rückte.


