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Nachbarn in Not

Sindelfingen: Sie kämpft um ihren Job – und bittet um Hilfe

Die Aktion „Nachbarn in Not“ unterstützt Menschen in Krisensituationen, wenn die Behörden an ihre Grenzen gekommen sind.
Von Renate Lück
Wenn das Geld knapp ist, ist jede Werkstattrechnung zu hoch. Erst recht eine vierstellige.

Wenn das Geld knapp ist, ist jede Werkstattrechnung zu hoch. Erst recht eine vierstellige.

Bild: ChatGPT (Symbolbild)

Sindelfingen. Eine „große Bitte“, unterstützt vom Jobcenter und dem Arbeitgeber, sandte Yvonne B. an „Nachbarn in Not“, weil sie und ihr Mann sich in „einer schwierigen finanziellen Notlage befinden, aus der wir ohne Unterstützung kaum herauskommen.“

Ihr Mann sei aufgrund seiner gesundheitlichen Situation seit über fünf Jahren arbeitsunfähig krankgeschrieben und bekomme Bürgergeld, schrieb die 60-Jährige. Sie selbst arbeitet in Teilzeit bei einer Gebäudereinigungsfirma. Vollzeit schaffe sie auch aus gesundheitlichen Gründen nicht. „Unser gemeinsames Einkommen reicht kaum für die laufenden Ausgaben.“

ÖPNV ist zu unpraktisch

Sie wohnen zwar in einer Stadt mit öffentlichem Busverkehr, doch Yvonne B. reinigt am Tag mehrere Treppenhäuser in verschiedenen Ortschaften und Objekten. Deshalb braucht sie das eigene Auto, um dahin zu kommen. Selbst der Arbeitgeber bescheinigt ihr, dass die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel für sie unpraktisch und oft nicht machbar sei.

Nun ist das Auto zum zweiten Mal kaputt. Bei der ersten Reparatur half eine Bekannte, die Summe zu bezahlen. Weil sie dies zurückgeben muss, ist Yvonne B. nun in der Klemme. „Damit die Ausübung der aktuellen Arbeitsstelle nicht gefährdet wird, befürworte ich den Antrag auf Übernahme der Reparaturkosten“, schreibt die Sachbearbeiterin vom Jobcenter. Und die Antragstellerin fleht: „Aus tiefstem Herzen bitte ich Sie um Unterstützung, damit ich weiterhin meiner Arbeit nachgehen und wenigstens einen Teil zum Lebensunterhalt unserer Familie beitragen kann.“

Die Spendenkonten

Wenn Sie „Nachbarn in Not“ unterstützen wollen, damit die Hilfsorganisation helfen kann, dann überweisen Sie eine Spende an die Vereinigten Volksbanken, IBAN: DE81 6039 0000 0200 2500 00, BIC: GENODES1BBV oder an die Kreissparkasse Böblingen, IBAN: DE18 6035 0130 0003 0399 99, BIC: BBKRDE6B.

Nähere Informationen finden Sie im Internet unter www.nachbarn-in-not.de und auf Facebook.

Die Spender im Februar

Nachbarn in Not bedankt sich bei allen genannten und nicht genannten Spendern, die die Hilfsorganisation im Februar unterstützt haben:

Elke Ammer, Gabriele Bartel, Walter Bentsche, Angelika Bercher-Hajek, Heiderose Bestenreiner, Ulrich Bestenreiner, Ingrid Bitter, Werner Boek, Petra Braun, Ute Brenner, Thomas und Marianne Buck, Volker und Karin Carle, Hans und Brigitte Ditting, Rainer Dittrich-Ebenhöch und Brigitte Ebenhöch, Oliver Drechsler, Doris Eberle, Werner Eitelbuss, Horst und Elfriede Emler, Volker und Marianne Ernstberger, Johannes Fels, Anneliese Finkbeiner-Hussinger, Rüdiger und Ingrid Frey,

Brigitte Gehne, Brigitte Götz, Hans-Joachim Goldhamer, Horst und Sigrid Graser, Volker und Sabine Graser, Hans und Marianne Haas, Stefan Hees und Eva Nosal, Ursula Helm, Horst Hildebrandt, Olaf Hinkelmann, Dore Huber, Helgard Israel, Claudia Jobst-Pristl, Irene Kaiser, Wolfgang Kaiser, Reiner und Ingrid Kargl, Peter und Sabine Kienle, Wolfgang und Claudia Klein, Eveline Klement, Hildgund Kling, Damian Kobienia, Rolf Krieg, Wolfgang Kühn, Waltraud Lachenmaier, Helga Lange, Ilse Lautenschlager, Bernd-Martin Lembke, Dorothea Lichtenberger, Joachim und Ute Link, Ewald und Renate Lück,

Gunda Markert, Peter und Beatrix Marx, Rudolf Moosbrugger, Isolde Müller, Jutta Nachbauer, Ursula Neknez, Marianne Niethammer, Anita Orschel, Hans und Helga Pöss, Rolf Pogadl, Peter und Rita Priske, Sibylle Proszamer, Dietrun Rädeker, Helmut und Gisela Rapp, Regina Rapp-Jungbauer, Ulrike Rathgeber, Christiane Renner, Dr. Guido und Angelika Rentschler, Alexander Roosen, Patrick und Beate Ruiz Martin, Ralf und Angelika Rzepka,

Lothar und Monika Schäckeler, Rechtsanwalt Rüdiger Schatz, Konrad und Ingrid Schmid, Hermann Schmied, Jürgen Schmiedl, Gerhard und Doris Schneider, Andrea Schröter-Bonis, Barbara Schuhmacher-Deetjen, Ingrid Schweiker, Brigitte Secrease, Norbert und Rita Seidler, Irene Steiger-Schlichter, Brigitte Steimle, Stern-Apotheke, Bärbel Ueckert, Sabine Wehle, Ulrich und Susanna Weiprecht, Georg und Monika Wendel, Ursula Wenzel, Gabriele Wörner, Silvia Wolfangel, Erika Woloszyn, Doris Wurzel, Muhamed und Eva Zekanovic.