VfB Stuttgart gegen FC Bayern: DFB-Pokalfinale wird zum Südgipfel an der Spree
Fußball. Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Oder noch besser: Nach dem Bundesligafinale um Platz vier, dem 2:2-Remis in Frankfurt und dem damit verbundenen Sprung in die europäische Königsklasse Champions League, geht es am kommenden Samstag für den VfB Stuttgart erneut ums Eingemachte. Der Liga-Showdown in Frankfurt mag noch in den Knochen stecken, jetzt heißt es kurz schütteln und alle Augen auf Berlin: Olympiastadion, 20 Uhr: Endspiel um den DFB-Pokal.
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„Schon wieder“, mag man als Schwabe sagen, was der Fanseele richtig guttut. Denn der VfB tritt als Titelverteidiger an. Verkehrte Welt? Ausgerechnet die Titelhamster aus Bayern haben eine pokaltechnische Durststrecke hinter sich, die bis zum Finalsieg 2020 gegen Leverkusen zurückreicht. Seitdem hatte der Rekordmeister keine Koffer mehr in Berlin und würde sich jetzt allzu gern zum Pokalsiegerbesieger aufschwingen.
Der Südgipfel steigt am Samstag also an der Spree, und im Ländle richten sich die Blicke auf Bildschirme und Leinwände. So wie beim Ehninger Pfingstfest im Innenhof der Fronäckerschule. Weil die Nachfrage groß sein wird, ist der Zutritt auf das Festgelände und zum Public Viewing nur mit dem Samstagabend-Ticket möglich. Karten dafür gibt es im Vorverkauf bei der VR-Bank Ehningen-Nufringen sowie bei Delight Sun Sonnenstudio Sindelfingen. Oder sogar für bis zu 15.000 VfB-Fans am Mercedes-Benz Museum in Stuttgart, wobei man sich hierfür über vfb.de Tickets online besorgen muss.
Zweimal gab es das schon
Zweimal hat es diese Paarung im Pokalfinale schon gegeben. Beide Male mit dem besseren Ende für die Bayern. 1986 war es beim 5:2 eine recht eindeutige Angelegenheit. Bayern führte zur Pause 2:0 durch zwei Treffer von Roland Wohlfarth. Nach der Pause schnürte Michael Rummenigge einen Doppelpack, Guido Buchwald traf nach 76 Minuten zum 1:4. Roland Wohlfarth schlug mit seinem dritten Treffer sofort zurück und Jürgen Klinsmann traf spät. Lothar Matthäus verschoss beim Stand von 2:0 einen Elfmeter.
2013: Bayern ging durch Thomas Müller per Elfmeter in Führung, Mario Gomez erhöhte mit zwei Treffern auf 3:0. Dann wurde es nochmal eng: Martin Harnik traf doppelt für Stuttgart zum 3:2 – und so mancher VfB-Fan sagte hinterher: „Wenn das Spiel noch fünf Minuten gegangen wäre...“. Am Samstag geht es wieder bei null los, und nach dem erfolgreichen Ligafinale hat der VfB nichts zu verlieren.
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