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Buchtipp des Tages

Berlin in den 20er Jahren

Nach Krieg und Inflation eröffnen sich in der Weimarer Republik neue Freiheiten und Perspektiven.

Von Roman Steiner
Margaret Goldsmith: Good-bye für heute

Margaret Goldsmith: Good-bye für heute

Bild: Z

Berlin 1926: Die junge Medizinstudentin Karin lebt mit ihrer Mutter Jean und ihrem Zwillingsbruder Erhard nach dem Tod des Vaters im einstigen Stadtdomizil der Familie am Lutzowplatz. Nach Krieg und Inflation eröffnen sich in der Weimarer Republik neue Freiheiten und Perspektiven und Karin blickt ihrer Zukunft voller Neugier und Zuversicht entgegen.

Doch nicht nur die einst herrschaftliche Wohnung ist nach dem Krieg geteilt und zimmerweise vermietet, auch durch die Familie ziehen sich Risse.

Während die geburtige US-Amerikanerin Jean, die seit dem Tod ihres Mannes Graf Tarnowitz wieder als Journalistin arbeitet, als überzeugte Demokratin den erzkonservativen Einstellungen ihrer adligen Schwiegerfamilie fernsteht und Karin der sozialistischen Partei beitreten möchte, wunscht sich Bruder Erhard die Monarchie zuruck und ist fanatischer Nationalist und Antisemit.

Die Konflikte in der Familie und die zunehmende Radikalisierung des Bruders überschatten Karins Studienjahre - bis schließlich ein Attentat geschieht.

Info: Margaret Goldsmith: Good-bye für heute, Verlag: Aviva, 224 Seiten (gebunden), Preis: 22 Euro. https://www.roehm-buch.de/shop/item/9783949302299/good-bye-fur-heute-von-margaret-goldsmith-gebundenes-buchHier bestellen.