

Böblingen. Der A81-Ausbau bringt die nächste Sperrung mit sich: Nun erwischt es die Anschlussstelle Böblingen-Hulb. Dort starten am Montag, 24. August, die Bauarbeiten. Das teilt die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -baugesellschaft (Deges) mit, die die Autobahn-Erweiterung plant und koordiniert. Ab 5 Uhr werden dort bis auf Weiteres zwei Schleifenrampen gesperrt, über die Autofahrer auf die A81 gelangen.
Betroffen ist zum einen die Auffahrt aus Richtung Renningen über die B464 auf die A81 in Richtung Stuttgart. Die Umleitung führt über die Ausfahrt Böblingen-West, durch Böblingen und weiter zur Anschlussstelle Böblingen-Ost.
Zum anderen wird die Auffahrt aus Richtung Reutlingen über die B464 auf die A81 in Richtung Singen gesperrt. Hier führt die Umleitung über die Ausfahrt Böblingen-Süd und die K1077/Herrenberger Straße bis zur Anschlussstelle Ehningen.
Autofahrer, die aus Richtung Reutlingen auf der B464 unterwegs sind, können nicht mehr die Schleifenrampe auf die A81 nach Singen nutzen. Bild: Dettenmeyer
Grund für die Sperrungen sind Arbeiten an der Anschlussstelle Böblingen-Hulb. Dafür wird auf der A81 eine Inselbaustelle eingerichtet, die einen Teil der Autobahn betrifft. Der Verkehr wird daran vorbeigeführt: Der jeweils rechte Fahrstreifen wird deshalb auf die Parallelfahrbahn verlegt.
Seit dem 16. August ist bereits die Anschlussstelle Böblingen/Sindelfingen am Flugfeld gesperrt. Dort ist es voraussichtlich bis März 2027 nicht mehr möglich, auf die A81 in Richtung Stuttgart aufzufahren oder von Singen kommend abzufahren. Der Verkehr wird über die Anschlussstelle Böblingen-Hulb umgeleitet.
Auch an der Anschlussstelle Sindelfingen-Ost gibt es Einschränkungen. Seit dem 17. August ist die Auffahrt auf die A81 in Richtung Singen nicht mehr möglich. Diese Verbindung entfällt für immer. Dafür ist es seitdem möglich, an der Anschlussstelle Böblingen-Ost in Richtung Singen aufzufahren.
Die neue Auffahrt ist ein Hingucker.
Die Auffahrt in Richtung Stuttgart ist an der Anschlussstelle Sindelfingen-Ost bereits seit Juli 2025 gesperrt, soll aber Ende August wieder freigegeben werden.




