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zu: „Mein Leben ist wie eine Zwangsjacke“ (SZ/BZ vom 29. Oktober)

Das Schicksal berührt mich

Meine Bitte an Sie als Leser: Unterstützen Sie den Spendenaufruf für Claudia Mornhinweg:
Von Holger Esch, Maichingen

Das Schicksal von Claudia Mornhinweg berührt mich – auch weil ich selbst an ME/CFS erkrankt bin. Der Artikel macht sichtbar, wie radikal diese Krankheit ein Leben verändert: Körperliche und geistige Erschöpfung können bis zur völligen Handlungsunfähigkeit führen.

Doch Frau Mornhinweg ist kein Einzelfall. Mehr als 500.000 Betroffene in Deutschland können nicht mehr zur Schule gehen, nicht mehr ihre Ausbildung fortsetzen oder nicht mehr arbeiten. Viele leben weitgehend unsichtbar „im Schatten“ und müssen erleben, dass medizinische Versorgung und Unterstützung durch Behörden fehlen. Familie und Freunde sind oft der letzte Anker.

Was mich besonders bewegt: Erkrankte und ihre Angehörigen müssen um Hilfe und Anerkennung kämpfen, obwohl ihnen dafür oft jede Kraft fehlt. Das darf nicht so bleiben. Wir brauchen mehr Aufklärung für Ärzte, Behörden und Gesellschaft, spezialisierte medizinische Versorgung und mehr Forschung zu wirksamen Therapien.

Mein Dankeschön an Sie, Frau Fenja Fecht, dass Sie mit dem Artikel auf unsere Situation aufmerksam machen und die Krankheit aus dem Schatten holen.

Meine Bitte an Sie als Leser: Unterstützen Sie den Spendenaufruf für Claudia Mornhinweg:

gofundme.com/f/hilfe-fur-claudi-zurück-ins-leben

Holger Esch, Maichingen