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Sindelfingen

Erweiterte Notbetreuung für Kinder ab dem 27. April

Corona virus hand-drawn text and simple illustration with chalk on blackboard

Corona virus hand-drawn text and simple illustration with chalk on blackboard

Ab Montag, 27. April gelten mit der neuen Corona-Verordnung erweiterte Vorgaben für die Notbetreuung. Nach wie vor handelt es sich um eine Notbetreuung: Der Infektionsschutz hat oberste Priorität. Mit der ab dem 27. April geltenden Neufassung der Corona-Verordnung hat das Land die Kriterien für eine Notbetreuung in den Kindertageseinrichtungen, in der Kindertagespflege, an Grundschulen sowie an den weiterführenden Schulen ausgeweitet.

Ab kommendem Montag werden auch Schüler der 7. Klasse in die Notbetreuung mit einbezogen. Anspruch auf Notbetreuung haben außerdem Kinder, bei denen beide Erziehungsberechtigte beziehungsweise ein alleinerziehender Erziehungsberechtigter einen außerhalb der Wohnung präsenzpflichtigen Arbeitsplatz wahrnehmen, nachweislich von ihrem Arbeitgeber als unabkömmlich gelten und keine anderweitige Betreuung sicherstellen können.

Diese Kinder können in der jeweiligen Einrichtung, die das Kind bisher besucht hat betreut werden, insofern die Betreuungsgruppen möglichst klein sind und sich die Infektionsschutzregeln einhalten lassen. Die in der erweiterten Notbetreuung zulässige Gruppengröße beträgt bei Kindertageseinrichtungen höchstens die Hälfte der genehmigten Gruppengröße, in Schulen höchstens die Hälfte des für die jeweilige Schulart geltenden Klassenteilers und in der Kindertagespflege sind Gruppen mit bis zu fünf Kindern zulässig.

„Nach wie vor handelt es sich um eine Notbetreuung und nicht um eine Wiedereröffnung der Kitas mit reduzierter Kinderzahl. Das oberste Ziel ist weiterhin der Infektionsschutz – für die Familien, aber auch für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ein Teil unserer pädagogischen Fachkräfte gehört zur Risikogruppe und wird daher nicht in den Einrichtungen arbeiten“, so Andrea Ragnit, Leiterin der Sindelfinger Abteilung Kinderbetreuung im Amt für Bildung und Betreuung.

Das Land hat im Falle zu vieler Notbetreuungsfälle die folgende Regelung verhangen: „Sofern die Betreuungskapazitäten der Einrichtung nicht ausreichen, um für alle Kinder die Teilnahme an der erweiterten Notbetreuung zu ermöglichen, haben Kinder Vorrang, bei denen ein Elternteil in der kritischen Infrastruktur arbeitet und unabkömmlich ist, Kinder, deren Kindeswohl gefährdet ist sowie Kinder, die im Haushalt einer bzw. eines Alleinerziehenden leben.“

Eine Zusammenstellung aktueller Informationen ist auf der städtischen Webseite unter www.sindelfingen.de/corona zu finden.

Die Corona-Verordnung des Landes finden sie auf der Webseite der Landesregierung www.baden-wuerttemberg.de

Die Stadt Sindelfingen hat eine Hotline eingerichtet, in der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung von Montag bis Freitag zwischen 9 und 17 Uhr und Samstag und Sonntag, jeweils von 10 bis 13 Uhr, allgemeine Fragen zum Thema Corona in Sindelfingen beantworten. Sie ist erreichbar unter folgenden drei Nummern: 07031 / 94-611 oder 94-618 oder 94-621.

Bei Gesundheitsfragen wenden Sie sich an die Corona-Hotline des Landkreises Böblingen. Sie ist Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 07031 / 663 3500 erreichbar.

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Internetseiten