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Sebastian Heymann – die deutsche Handballhoffnung auf der Königsposition
Bleibt er gesund, wird Sebastian Heymann (23) im linken Rückraum eine große Zukunft prognostiziert. Kann der Modellathlet schon beim Olympia-Qualifikationsturnier ein Faktor für die Handball-Nationalmannschaft werden?
Von Jürgen Frey
Führt der Weg von Sebastian Heymann in die Weltspitze? Foto: imago/Marco Wolf
Hansi Schmidt hat die große Zeit des VfL Gummersbach von 1964 bis 1976 geprägt. Er war an sieben von zwölf deutschen Meisterschaften der Oberbergischen ganz entscheidend beteiligt und gewann mit dem VfL vier Mal den Europapokal der Landesmeister. Unvergessen waren in dieser Zeit die Duelle mit Frisch Auf Göppingen. „Es gibt wohl keine Parallele im deutschen Sport für verbissenere Feindschaft“, schrieben die Gazetten damals nach den Endspielen um die deutsche Meisterschaft. Hansi Schmidt war stets einer der Hauptdarsteller. Foto: imago
Absolute Weltklasse auf der halblinken Rückraumposition verkörperte Joachim Deckarm. Der Weltmeister von 1978, dreimal deutscher Meister und zweimal Europacupsieger mit dem VfL Gummersbach, erlitt 1979 in Tatabanya ein Schädel-Hirn-Trauma. Er war nach einem Zusammenstoß mit einem ungarischen Gegenspieler auf den nur mit einer dünnen PVC-Schicht überzogenen Betonboden geprallt. Foto: imago
Joachim Deckarm erwachte 131 Tage nach seinem Sturz aus dem Koma. Durch die Hirnschädigung ist der 67-Jährige motorisch stark beeinträchtigt und bis heute auf einen Rollstuhl angewiesen. Foto: imago
Erhard „Sepp“ Wunderlich galt als einer der besten Handballer der Welt. Mit 21 Jahren war der gebürtige Augsburger 1978 jüngster Spieler im deutschen WM-Team, das in Kopenhagen im Finale die Sowjetunion mit 20:19 bezwang. Mit seiner Kraft avancierte der 2,04 Meter große Rückraumspieler zu einem der gefürchtetsten Angreifer der Welt und errang bis 1983 mit dem VfL Gummersbach sämtliche Titel auf Vereinsebene. Später spielte er auch für den FC Barcelona. 2012 verlor er im Alter von 55 Jahren den Kampf gegen den Hautkrebs. Foto: imago
Stuttgart - Wenn einer mit viel Selbstbewusstsein in diese für den deutschen Handball so wichtigen Olympia-Qualifikationsspiele vom 12. bis 14. März gehen kann, dann ist es Sebastian Heymann. Mit seinem ...