Von unserem Mitarbeiter 
Peter Maier · 01.06.2020

Neue Bedeutung für „Nachbarschaft“

Sindelfingen: Hanke Brothers geben am Tag des Nachbarn ein Konzert in der V

  • Bild: z

  • Bild: z

Zum Tag des Nachbarn haben sich die Verantwortlichen der Projektgruppe Nachbarschaftsnetzwerk der Quartiersarbeit Viehweide, eine Einrichtung des Stadtjugendring Sindelfingen etwas Besonderes einfallen lassen. Mit der Unterstützung der Wohnstätten engagierten sie kurzerhand die Hanke Brothers.

Als Schmankerl an diesem besonderen Tag spielten diese zuerst zwischen den Hochhäusern und im Anschluss auf dem Hans-Thoma-Platz. Unter dem Motto „Nachbarschaft ist - was Nachbarn schaffen“ wurden die Bewohner gebeten auf ihrem Balkon der Musik zu lauschen und ihren Nachbarn einen freundlichen Gruß zu senden. Jeder Haushalt bekam vorab einen Luftballon, den er an seinen Balkon hängen konnte und so sein „Ich bin dabei“ zu zeigen.


Daraus entstand am Abend im Stadtteil eine besondere Atmosphäre, die es so noch nicht oft gab. Mit ihrer Musik begeisterten die vier jungen Sindelfinger Musiker nicht nur die älteren Zuhörer. Das Herz ging auch vielen anwesenden Kindern auf. „Mein erstes richtiges Konzert“, so der Kommentar eines 12 jährigen Bewohners. Somit ein durchaus gelungener Veranstaltungsversuch in der Viehweide nach dieser langen Zeit des Zuhause Bleibens.


Überhaupt bekam auf Grund von Corona, das Wort Nachbarschaft eine ganz neue Bedeutung. Die Projektgruppe Nachbarschaftsnetzwerk war dementsprechend während der letzten Monate sehr gefordert. Sei es durch das Angebot eines Einkaufshilfsdienst oder dem Nähen von Masken oder der stetigen Aktualisierung der Homepage www.viehweide-sindelfingen.de..


„All dies macht einmal mehr deutlich, wie sinnvoll es in den letzten Jahren war, Engagement in diese Projektarbeit zu stecken und entsprechende Strukturen dafür zu schaffen“, sagt Beate Faust von der Quartiersarbeit Viehweide. Sie bedankt sich herzlich bei Charlie Braun und Sabrina Kayser, die beide federführend in diesen Projekten sind, sowie bei der Sozialmanagerin der Wohnstätten, Margit Sigel, die in Kooperation mit der Quartiersarbeit dieses Projekt umfassend gemanagt hatte.