Wer heute einen Induktionsherd kauft, verbiegt sich freilich bald die Finger auf widerspenstigen Touchflächen. Solche Dinge, die in gewissen Hinsichten schlechter sind, als sie einmal waren oder sein könnten, nennt Autor Gabriel Yoran Krempel.
Warum existieren sie überhaupt? Würde man sich die Weiterentwicklung von Produkten nicht als linearen Fortschritt vorstellen? Gleichzeitig sollen wir mit unseren Kaufentscheidungen das Klima retten oder zu besseren Arbeitsbedingungen im globalen Süden beitragen.
Info: Gabriel Yoran: Die Verkrmpelung der Welt, Verlag: Suhrkamp, 186 Seiten (Taschenbuch), Preis: 22 Euro. Hier bestellen.