

Im Mai 1937 wartet ein Mann jede Nacht neben dem Fahrstuhl seiner Leningrader Wohnung darauf, dass Stalins Schergen kommen und ihn abholen. Der Mann ist der Komponist Schostakowitsch, und er wartet am Lift, um seiner Familie den Anblick seiner Verhaftung zu ersparen.
Die Gunst der Mächtigen zu erlangen, hat zwei Seiten. In welchem Verhältnis stehen Kunst und Unterdrückung, Diktatur und Kreativität zueinander? Und ist es verwerflich, wenn man sich der Macht beugt, um künstlerisch arbeiten zu können?
Info: Julian Barnes: Der Lärm der Zeit, Verlag: btb, 244 Seiten (Taschenbuch), Preis: 13 Euro. Hier bestellen.




























